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noch offene Fragen
- dr.-hasenbein
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bald gehts los
hab schon so ziehmlich alles zusammen gesucht/gekauft/geschnorrt
1. wie erkenne ich das sich eine alte Eloxalschicht aufgelöst hat ? ist es richtig das dann weniger bis gar keine Bläßchen mehr am Bauteil aufsteigen ? oder ist das dann schon zu lange ?
2. bei nicht eloxiertem Aluteil: einfach kurz 10sec (?...oder zu kurz?) in 10% Natronlauge schwenken ?
3. kann ich ein beim laugen schwarz gewordenes Bauteil statt in Salpetersäure, auch in einem separaten 20%igen Schwefelsäurebad schwenken bis die schwarzfärbung weg ist (a. weil Schwefelsäuremischung eh schon vorhanden ist, und b. um mit dieser Schwarzschichtentfernung mein Anodisierbad nicht zu verunreinigen...) und wenn das so geht, zwischen Natronlauge und erstem Schwefelsäurebad noch mit wasser spühlen ?
4. wenn das so gehen sollte, muss ich dann nach dem ersten Schwefelsäurebad (wegen der schwarzschicht) trotzdem nochmal gründlich spühlen ?
5. muss das Farbbad 50°C haben ? oder reicht z.b. auch ein Gefäß mit Aquarienheizstab ? erreicht ~ca 31°C-32°C ? geht das evtl gar nicht, oder verlängert sich dadurch nur die Verweildauer ?
so, das sind die GERADE JETZT noch offenen Fragen...
bin schon etwas hibbelig
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Eloxal leitet keinen Strom... Kommst du selber auf die Lösung?
2.)
Am besten Rohteile vorher schon gründlich reinigen mit Alkohol, Aceton oder einfach warmes Spüli-Wasser.
Wenn du es kurz anbeizt, dann siehst du ja wie sich das Alu auflöst, sprich Bläschenbildung entsteht. Lass es einfach satt ein paar Sekunden die Bläschen schmeißen, aber grundlegend ist weniger mehr.
3.)
Kann ich dir nicht definitiv beantworten, aber Salpetersäure in einer geeigneten Konzentration ist schon sehr hilfreich!
4.)
Spülen ist das A und O im gesamten Prozess. Zwischen jedem Arbeitsgang immer fleißig spülen. Ich kann empfehlen einen Behälter mit Leitungswasser und einen mit Dest.Wasser zu nutzen. Bevor du in ein anderes Bad gehst also immer das große im Leitungswasser spülen und dann nochmal ins Dest. Zwischendurch ein wenig abtropfen lassen. (Nicht zu lange da manchmal auch Wasserfleckengefahr besteht.)
5.)
Du kannst auch mit weniger Temperatur färben. Die Färbedauer erhöht sich aber. Ich meine das mal der Wert 10K T-differenz = Färbedauer x 2 irgendwo stand. Aber wenn du es einfach mal probierst und zwischendurch mal kurz schaust wie die Farbe aussieht dann passt das schon.
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- dr.-hasenbein
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2. + 5. sind schon mal Gründlich geklärt !
zu 1. beim Beizen klemme ich doch gar keinen Strom/Spannung an ???
zu 3. Ich werde es versuchen... aber welches wäre denn die geeignete Konzentration ? dazu hab ich in den ganzen Antworten hier noch nix gefunden ?
zu 4. nach dem Farbbad auch spühlen ? dabei fördert man doch sicherlich schon das "ausbluten" was erst mit dem Sealsalz (unter anderem) in dem Sealbad verhindert werden soll ?
Sorry, aber Egal bei was, ich muss immer erst alles ganz genau verstehen bevor ich mit irgendetwas loslege
MFG
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zu 3.) 15% geht. aber nicht zu dünn, weil unter 5% wohl schon wieder das Aluminium angegriffen wird.
zu 4.) ein kurzes spülen nach dem Färben ist nicht schlimm, damit wäschst du nur die Reste des Farbbades etwas ab und schonst dein Sealingbad. Auch dafür reicht ein kurzer schwenk in Leitungswasser und dann ruhig nochmal in Dest.
Dein drängen danach alles verstehen zu wollen ist sehr löblich! So kann man auf Fehler auch geeigneter reagieren.
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wie Chrischan schon schrieb ist das Spülen gaaanz wichtig. Am besten unter fließendem VE-Wasser und dann eine Zeit in VE-Wasser lagern. Ausser nach dem Färben, da reicht eine kurze Spülung. Färben mit weniger Temperatur geht auch gut, vorallem bei schwachen Färbungen.
Zur Entfernung der Schwarzfärbung würde ich sagen entweder Salpetersäure oder nicht. Ein extra Schwefelsäurebad würde ich dafür nicht ansetzen, dann doch einfach die Teile ins Anodisierbad hängen. Ich denke nicht das dein Bad dadurch verunreinigt wird, wahrscheinlich wird die Nutzungsdauer des Bades nur ein klein wenig kürzer wenn du das öfters machst. Das Spülen in Salpetersäure löst diese geheimnisvolle schwarze Schicht nur (sehr viel) schneller auf.
@Chrischan:
> 1.) Ohne das Rätsel hier auflösen zu wollen, ich würde mich nicht vollkommen auf die "Methode" verlassen. Partiell kann noch was von der alten Schicht übrig sein und mit Meßspitzen piekst man auch gerne etwas tiefer rein...
> 3.) Das verstehe ich gar nicht. Geringere Konzentration greift Alu an?
Grüsse,
Thomas.
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Ja des Rätsels Lösung ist nicht todsicher, da hast du recht. Das selbe Problem hatte ich auch schon, das besonders schwer zugängliche Stellen eben doch nicht blank waren. Wenn man aber ganz seicht über die Oberfläche geht dann funktioniert das schon recht gut.
Das mit den 5% habe ich mal in einer Quelle gelesen. Konnte es auch nicht glauben, aber ich kann da nochmal schauen ob ich die Aussage wieder finde.
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Saure Beizlösungen können eben auch Schwefelsäure oder Salpetersäure sein. In Konzentrationen von 3..5% wirken diese dann.
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- dr.-hasenbein
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gut, also kann ich das so wie ganz oben unter 3. mit extra Schwefelsäurebad machen ? dann entfällt nämlich: Salpetersäure besorgen, extra Bad anrühren, und Salpetersäure später dann extra entsorgen...)
Thema Badheizug
Ich mach das alles in der Garage, und dort sind gerade ~2°
Bauteile sind "Klein" und ich werde (weil Anfänger) erstmal einzeln Anodisieren, dadurch sollte sich das Bad nicht allzusehr erwärmen...
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- Christoph Drube
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gestern waren wir den gesamten Tag auf der Euromold (Messe für Prototypenbau) - daher die Verzögerung der Antwort - sorry!
dr.-hasenbein wrote: gut, also kann ich das so wie ganz oben unter 3. mit extra Schwefelsäurebad machen ? dann entfällt nämlich: Salpetersäure besorgen, extra Bad anrühren, und Salpetersäure später dann extra entsorgen...)
Ja, das kann man sich ersparen. Schwefelsäure beseitigt die schwärzliche Schicht sehr gut. Normalerweise spricht nichts dagegen, das Anodisierbad für diese Zwecke mit einzusetzen.
Thema Badheizug
Ich mach das alles in der Garage, und dort sind gerade ~2°also sollte ich mein Anodisierbad vorher auf °10-15° erwärmen und mich um die Badkühlung nicht wirklich sorgen ?
Bauteile sind "Klein" und ich werde (weil Anfänger) erstmal einzeln Anodisieren, dadurch sollte sich das Bad nicht allzusehr erwärmen...
-2°C ist schon sehr heftig - prinzipiell sind im Moment ideale Bedingungen für Harteloxalschichten
Im Artikel Schwefelsäure/Anodisierbad ist das zwar eigentlich für die Konzentration der Schwefelsäure beschrieben, aber das gilt in ähnlicher Weise für die Temperatur (siehe dort in der Grafik mit den Pfeilen): "hohe" Temperatur bedeutet mehr Rücklösung, also mehr und größere Poren -> besser für die Einfärbung.
Bei so tiefen Temperaturen ist die Färbung, sofern überhaupt möglich, nur sehr mangelhaft. Mindestens +10°C, besser +15-20°C sollten es schon sein - also nachts irgendwo im Heizungskeller unterbringen
Mit freundlichen Grüßen
Christoph Drube
Electronic Thingks
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- dr.-hasenbein
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Christoph Drube wrote: Hallo,
gestern waren wir den gesamten Tag auf der Euromold (Messe für Prototypenbau) - daher die Verzögerung der Antwort - sorry!
Ok, FREISPRUCH !!!
So gestern Abend erster Versuch, war echt euphorisch bis ich das Teil aus dem Sealingbad genommen hab...
es ist echt Matt, und unterschiedlich gefärbt, beim Trockenwischen nach dem Sealen blieb auch blaue Farbe am Lappen...
es ist ein Aluring, 16,88cm² Aussenfläche
Legierung ist unbekannt, war vorher auch eine Eloxierte (farblos) Buchse, die Ich selber abgedreht habe, d.h. reine Flächen, kein resteloxat...
Anodisierbad
- Anfang 22° am Ende ~18° (Raumtemp. 5°)
Schwefelsäure 20%
- laut meiner(?) Rechnung sollte 250mA bei 60 Min Anodisiert werden.
- Ich hab mit 500mA eine gute halbe Stunde Anodisiert...
- danach in Wasser gespühlt und 4-5min, in Destiliertem H²O gelagert.
- dann ~20min ins 32° Färbebad
- danach wieder spühlen und eine Stunde Sealen (1L Wasser mit ~5g Sealsalz)
Fotos: ring vorher, Ring nach dem Anodisieren, Ring "fertig"...
was falsch gemacht ?
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- dr.-hasenbein
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der Ring war diesmal schön gleichmäßig blau geworden...
allerdings auch nen schönen weißen belag gehabt
hab den Belag mit "NevrDull" entfernen können, und den Ring mit WD40 etwas zum Glänzen gebracht... und war schon zufrieden...
doch nun merkte ich das ich die Blaue Schicht mit dem Fingernagel (recht schwer aber geht) abschieben kann...
*heul*
Ring: ~17cm²
1h bei ~300mA in 18% Schwefelsäure/22°
Farbbad 32° -> 6-7 min (hatte "Angst" das es evtl. zu dunkel sonst wird..!?)
Sealen: 5g/L das Salz, eine Stunde ohne Halterung, also einfach in den Topf geworfen...
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- Christoph Drube
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Beim ersten Versuch sieht es - aus der Ferne betrachtet - recht deutlich nach nicht komplett enfernten alten Schichtresten aus (da reichen ein paar µm).
Außerdem war der Strom zu hoch, aber das wurde ja im zweiten Versuch korrigiert.
dr.-hasenbein wrote: Farbbad 32° -> 6-7 min (hatte "Angst" das es evtl. zu dunkel sonst wird..!?)
Das dürfte zu wenig Färbezeit sein - was auch für das Fehlerbild spricht: der Farbstoff ist nicht weit genug in die Poren aufgezogen.
Sealen: 5g/L das Salz, eine Stunde ohne Halterung, also einfach in den Topf geworfen...
Das sollte man nicht tun - am besten lässt man die Werkstücke bis zum Ende aufgesteckt.
Auf jeden Fall würde ich noch eine Minimaleloxierung durchführen: Ein Stück Aluminiumblech halb eintauchen und eloxieren. Das verhindert Kontaktprobleme, die Oberfläche lässt sich exakt berechnen und man sieht direkt den Unterschied Eloxiert/nicht eloxiert.
Erst wenn diese reibungslos funktioniert, kann man genauere Ursachenforschung betreiben.
Mit freundlichen Grüßen
Christoph Drube
Electronic Thingks
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- dr.-hasenbein
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was macht es technisch für einen Unterschied für die Schicht(bildung)
ob man ein Bauteil z.b. 1h mit 250mA anodisiert oder 0,5h mit 500mh ?
und was passiert mit der schicht wenn man z.b. das gleiche Bauteil mit 250mA 2h behandelt, oder z.b. mit 500mA eine Stunde
also jeweils zuviel Zeit und/oder Strom ?
noch ist der Stein nicht gefallen
aber ich bin willig zu lernen und zu verstehen !!!!!!!!!
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- Christoph Drube
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dr.-hasenbein wrote: danke erstmal,
was macht es technisch für einen Unterschied für die Schicht(bildung)
ob man ein Bauteil z.b. 1h mit 250mA anodisiert oder 0,5h mit 500mh ?
Das ist ein enormer Unterschied, da die thermischen Eigenschaften der Grenzschicht das maximal mögliche kristalline Wachstum begrenzen.
Wird die Grenzschicht zu warm (z.B. bei zu hoher Stromdichte), dann ist kein vernünftiger Schichtaufbau mehr möglich und die Schicht wird mangelhaft.
Die angegebenen 1,5A/dm² sind ein guter Wert für Bäder bei Zimmertemperatur und wenig Badbewegung und sollten nicht ohne triftigen Grund geändert werden.
und was passiert mit der schicht wenn man z.b. das gleiche Bauteil mit 250mA 2h behandelt, oder z.b. mit 500mA eine Stunde
Das hängt von der Umgebung ab - bei normaler Säurekonzentration und Zimmertemperatur wird die Schicht so deutlich weicher.
Wie gesagt: nur in absolut notwendigen Fällen sollte man von den angegebenen Werten abweichen.
noch ist der Stein nicht gefallen
aber ich bin willig zu lernen und zu verstehen !
Das ist gut
Ich würde als ersten wirklich die angesprochene Minimaleloxierung durchführen, denn wenn die nicht erfolgreich sein sollte, dann liegt das Problem tiefer. Wenn diese wie gewünscht funktioniert, wird schonmal alles grundsätzlich richtig gemacht und man kann dann weiter eingrenzen.
Noch etwas: die Badtemperatur sollte nicht so stark schwanken (Anfang/Ende) - wenn es in einem kalten Raum sein muss, dann am besten irgendwie isolieren (Styroporkasten) oder sogar etwas nachheizen. 19 Grad +/-1°C sind optimal.
Mit freundlichen Grüßen
Christoph Drube
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- dr.-hasenbein
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und damit gucken wie es klappt.
Ich bleib am Ball und meld mich
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- dr.-hasenbein
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Alublech: beim Laugen zeigte sich KEINE Schwarzfärbung !
komplett bearbeitet am Schluß aus dem Sealingbad genommen und in ein Gefäß mit destiliertem Wasser gesteckt. dann herausgenommen und trockengerieben
Ergebnis etwas (wirklich wenig) Farbe am Lappen und eine "Fehlstelle" auf der Fläche...
etwas später: Fingernageltest: und
ABER wieder später ca. 20-30min. konnte ich NIX mehr abschaben !
Wie kommt das ?
Weitere Fragen sind für mich unklar:
Sealingbad:
1. mit ist trotz Topfdeckel von 1,5Liter Sealinglösung in einer Stunde ungefähr ~1L Sealinglösung (dest. Wasser + das Sealsalz) verdampft..
reicht es wirklich einfach destiliertes Wasser aufzufüllen ? wonach beurteile ich die qualität des Sealingbades nach mehrmaligem benutzen ?
2. Was macht ihr "nach dem Sealen" ?
- Teil aus dem Topf nehmen und in Kaltes Wasser werfen ? Temparaturschock ?
- Teil aus dem Topf nehmen und an der luft trocknen lassen ? da das Teil so heiß ist, verdampft die Flüssigkeit sehr schnell, und könnte Ränder/Wasserflecken geben !?
- einfach den Topf vom Herd nehmen und das Teil einfach in der Lösung lassen und somit langsam abkühlen lassen...
Die 3. Variante hab ich beim 4. Versuch angewendet und die hat 100% geklappt
*freu* *freu*
beide Teile heute zeigten beim Laugen KEINE schwarzfärbung !
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- dr.-hasenbein
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Zitat von Herrn Drube:
"Wenn es nur einen leichten Gelbstich gibt, sind die Chancen in der Tat nicht schlecht, dass es auch mit helleren Farbtönen klappt.
Um Legierungsbestandteile zu entfernen, wird dann meist vor dem Anodisieren und vor dem Färben in verdünnter Salpetersäure (15-25%) gespült.
Salpetersäure löst Fremdbestandteile aus der Schicht, so dass es weniger Verfärbung geben sollte."
diesen Gelbstich hatte ich bei dem kleinen Ring auch (siehe Bild2 von den ersten Bildern) was sollte ich da am besten versuchen ? wirklich salpeter ?
und wenn man das bauteil nach dem Anodisieren in Salpetersäure spühlt, frisst die nicht wieder die Schicht weg ? und wie lange sollte man da spühlen ?
viele Fragen ich weiß...
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- Christoph Drube
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dr.-hasenbein wrote: etwas später: Fingernageltest: und
wieder ließ sich etwas abschaben...
ABER wieder später ca. 20-30min. konnte ich NIX mehr abschaben !
Wo genau ließ sich die Farbe entfernen? Nur im Übergangsbereich oder überall?
1. mit ist trotz Topfdeckel von 1,5Liter Sealinglösung in einer Stunde ungefähr ~1L Sealinglösung (dest. Wasser + das Sealsalz) verdampft..
reicht es wirklich einfach destiliertes Wasser aufzufüllen ? wonach beurteile ich die qualität des Sealingbades nach mehrmaligem benutzen ?
Am besten sind alte Dampfkochtöpfe. Die arbeiten mit Überdruck und dann kocht das Wasser auch bei 100°C noch nicht
Beim Sealsalz reicht destilliertes Wasser. Die Qualität selbst lässt sich (außer, dass die Versiegelung nicht mehr funktioniert) praktisch nur durch entsprechende chemische Analysen ermitteln. Aber normalerweise reicht ein einfaches Nachstärken mit Sealsalz, wenn der Porenverschluss zu lange dauert.
2. Was macht ihr "nach dem Sealen" ?
- Teil aus dem Topf nehmen und in Kaltes Wasser werfen ? Temparaturschock ?
- Teil aus dem Topf nehmen und an der luft trocknen lassen ? da das Teil so heiß ist, verdampft die Flüssigkeit sehr schnell, und könnte Ränder/Wasserflecken geben !?
- einfach den Topf vom Herd nehmen und das Teil einfach in der Lösung lassen und somit langsam abkühlen lassen...
Die 3. Variante hab ich beim 4. Versuch angewendet und die hat 100% geklappt
Eigentlich nimmt man die Teile kurz heraus und spült direkt mit kaltem Wasser ab.
Dass hier erst das Im-Topf-Lassen zu guten Ergebnissen führt, zeigt, dass die Versiegelung offensichlich noch nicht abgeschlossen war.
diesen Gelbstich hatte ich bei dem kleinen Ring auch (siehe Bild2 von den ersten Bildern) was sollte ich da am besten versuchen ? wirklich salpeter ?
Und wenn man das bauteil nach dem Anodisieren in Salpetersäure spühlt, frisst die nicht wieder die Schicht weg ? und wie lange sollte man da spühlen ?
Nur kurze Zeit schwenken (10-20 Sekunden) - und, ja, es muss Salpetersäure sein.
In der kurzen Zeit wird die Schicht nicht aufgelöst.
Mit freundlichen Grüßen
Christoph Drube
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Christoph Drube wrote: Wo genau ließ sich die Farbe entfernen? Nur im Übergangsbereich oder überall?
ja, nur im Übergangsbereich...aber in dem Teil der im Anodisier und Farbbad UNTER der Oberfläche war...
Christoph Drube wrote: Beim Sealsalz reicht destilliertes Wasser. Die Qualität selbst lässt sich (außer, dass die Versiegelung nicht mehr funktioniert) praktisch nur durch entsprechende chemische Analysen ermitteln. Aber normalerweise reicht ein einfaches Nachstärken mit Sealsalz, wenn der Porenverschluss zu lange dauert.
1. Wie kann man denn erkennen wann die versiegelung /der Porenverschluß abgeschlossen ist ? ausser in dem man an der Farbe scheuert und damit den Versuch evtl. schon "versaut" ?
2. ist eine "überdosierung" mit Sealsalz tragisch ?
Christoph Drube wrote: Eigentlich nimmt man die Teile kurz heraus und spült direkt mit kaltem Wasser ab.
Dass hier erst das Im-Topf-Lassen zu guten Ergebnissen führt, zeigt, dass die Versiegelung offensichlich noch nicht abgeschlossen war.
hmm... was kann man denn bei 1h Sealen mit dest. Wasser und Sealsalz noch falsch machen, Flüssigkeit hat permanent gekocht...!??
Wiedermal DANKE ist glaub ich mit Abstand der beste Support den ich überhaupt je erlebt hab !!!
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