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noch offene Fragen
- Christoph Drube
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dr.-hasenbein wrote:
Christoph Drube wrote: Wo genau ließ sich die Farbe entfernen? Nur im Übergangsbereich oder überall?
ja, nur im Übergangsbereich...aber in dem Teil der im Anodisier und Farbbad UNTER der Oberfläche war...
Ok, das bestätigt meine Vermutung. Eloxalbäder sind an der Stelle des Flüssigkeitsspiegels immer kritisch, da hier die Wärmeabfuhr durch Flüssigkeitsströmung am schlechtesten ist. Das sieht man an dem Blech sehr schön: je näher man der Oberfläche kommt, desto schlechter ist die Schicht und damit natürlich auch die Farbaufnahme.
Ein noch deutlicheres Beispiel: wenn man dünne Aluminiumstäbe zur Aufhängung verwendet, so werden diese direkt unterhalb der Badoberfläche am stärksten belastet und durchaus "durcheloxiert", so dass sie dort abreissen. (Ein Grund mehr, Titan zu verwenden
Das Bad wird an den Stellen auf jeden Fall zu warm.
1. Wie kann man denn erkennen wann die versiegelung /der Porenverschluß abgeschlossen ist ? ausser in dem man an der Farbe scheuert und damit den Versuch evtl. schon "versaut" ?
2. ist eine "überdosierung" mit Sealsalz tragisch ?
Erkennung ist schwierig, deswegen sealt man in der Regel immer recht großzügig (wobei man industriell natürlich Energiekosten/Zeit im Auge haben muss).
Es gibt entsprechende Tests, wo z.B. Salzwasser bei bestimmter Temperatur auf die Oberflächen gesprüht wird und dann geschaut wird, ob und wie schnell sich die Schicht abbaut. Darüberhinaus gibt es natürlich Härte- und Kratztests. Für Privatleute ist das aber schwierig, zumal man meist nur Einzelstücke ohne vergleichsmöglichkeit hat. Daher: gründlich sealen - besser länger als zu kurz.
Überdosierung sollte man (grundsätzlich) immer vermeiden. Das führt nicht zu einer besseren Schicht sondern eher zu Ablagerungen.
Christoph Drube wrote: Eigentlich nimmt man die Teile kurz heraus und spült direkt mit kaltem Wasser ab.
Dass hier erst das Im-Topf-Lassen zu guten Ergebnissen führt, zeigt, dass die Versiegelung offensichlich noch nicht abgeschlossen war.
hmm... was kann man denn bei 1h Sealen mit dest. Wasser und Sealsalz noch falsch machen, Flüssigkeit hat permanent gekocht...!??
Normalerweise ist das unkritisch und eine Stunde ist ausreichend - wenn die Schicht in Ordnung war. Aber das war sie offensichtlich nicht (siehe oben). Auch ein sehr intensives Sealing kann natürlich eine mangelhafte Schichtbildung nicht ausgleichen.
Wiedermal DANKE ist glaub ich mit Abstand der beste Support den ich überhaupt je erlebt hab !!!
Danke für das Lob - manchmal dauert es mit den Antworten leider etwas, da wir natürlich nicht ständig ins Forum gucken können.
Mit freundlichen Grüßen
Christoph Drube
Electronic Thingks
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- dr.-hasenbein
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So gestern gings los
Ein Ring war dabei der in der Natronlauge schwarz wurde, hab den dann trotzdem nach Anleitung gemacht, 30 min Farbbad bei ~35°-40° und er ist sehr gut geworden nur dunkler wie alle anderen Teile ob wohl bei allen gleiche einwirkzeiten...
eine von den großen Nutmuttern ist schlecht geworden, (wie gesagt, bei allen teilen die exakt gleiche Prozedur ) da bin ich ratlos was faul ist, Fleckig mit Belag, der nicht weggeht mit Polieren oder einreiben mit WD40 oder so... alle anderen Teile waren wirklich ok ! Ich möchte auch meinen das Teil wurde beim Anodisieren gräulich dunkler als vorher... (in echt noch weit schlimmer wie ichs fotografieren konnte...)
-ist es Normal das in engen 90° Ecken das Ergebnis Heller wird ? siehe die Mutter mit dem "Kragen" ? (vom Galvanisieren weiß ich das enge Ecken und hohlräume schlecht bis gar nicht beschichtet werden wollen, weil dort die Stromverwirbelung am Bauteil so schlecht ist...
-warum gasen manche Teile beim Anodisieren recht stark (Bläschenbildung) und manche Teile fast gar nicht ?
komische Sachen alles...
grüße
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- Christoph Drube
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dr.-hasenbein wrote: So gestern gings los
Ein Ring war dabei der in der Natronlauge schwarz wurde, hab den dann trotzdem nach Anleitung gemacht, 30 min Farbbad bei ~35°-40° und er ist sehr gut geworden nur dunkler wie alle anderen Teile ob wohl bei allen gleiche einwirkzeiten...
Das liegt dann vermutlich an der Legierung. 30 Minuten sind allerdings auch schon extrem
eine von den großen Nutmuttern ist schlecht geworden, (wie gesagt, bei allen teilen die exakt gleiche Prozedur ) da bin ich ratlos was faul ist, Fleckig mit Belag, der nicht weggeht mit Polieren oder einreiben mit WD40 oder so... alle anderen Teile waren wirklich ok ! Ich möchte auch meinen das Teil wurde beim Anodisieren gräulich dunkler als vorher... (in echt noch weit schlimmer wie ichs fotografieren konnte...)
Wenn sonst alles identisch ist (insbesondere die Legierung), dann liegt mit ziemlicher Sicherheit an einem schlechteren Kontakt.
Am besten so viele Kontaktstellen wie möglich wählen - umso besser ist der Stromübergang und umso gleichmäßiger die Ergebnisse.
-ist es Normal das in engen 90° Ecken das Ergebnis Heller wird ? siehe die Mutter mit dem "Kragen" ? (vom Galvanisieren weiß ich das enge Ecken und hohlräume schlecht bis gar nicht beschichtet werden wollen, weil dort die Stromverwirbelung am Bauteil so schlecht ist...
Ja. Exponierte Stellen (Kanten, Ecken etc.) sind immer etwas problematisch (wobei das beim Anodisieren deutlich weniger kritisch ist als anderen galvanischen Verfahren, da hier mit deutlich geringerer Stromdichte gearbeitet wird), da die Stromdichte dort ansteigt bei gleichzeitig geringerer Wärmeabgabe. oft hilft ein größerer Abstand zur Kathode für ein gleichmäßigeren Feldverlauf. Wichtig ist dann auch eine aktive, kräftige Badumwälzung. Wenn man solche Stellen in Serien hat, werden diese oft ganz gezielt mit Düsen und gekühlter Säure "bestrahlt", um diese Kanteneffekte zu vermeiden.
Sonst sehen die teile aber schon sehr schön aus.
-warum gasen manche Teile beim Anodisieren recht stark (Bläschenbildung) und manche Teile fast gar nicht ?
Das hängt von der Legierung ab und auch von der Quote von Schichtaufbau zu Strom. Normalerweise ist das aber unproblematisch.
Mit freundlichen Grüßen
Christoph Drube
Electronic Thingks
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einen vorschlag möchte ich machen :
bitten sie doch alle forenteinehmer ihre e-mail adr.
und oder telefon-nr. anzugeben. damit wird doch kein geheimnis
verraten. ich bin schreibfaul ,könnte aber vielen helfen.
gruss
siggi
siegward corbach
Am Treutengraben 21
60488 Frankfurt/Main
telefon : 069.57 26 98
e-mail : siggi-corbach@arcor.de
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Siggi wrote: bitten sie doch alle forenteinehmer ihre e-mail adr.
und oder telefon-nr. anzugeben. damit wird doch kein geheimnis
verraten.
Nun aber, Freund Siegwart, sehe ich in Deinem Profil ebenso keine E-Mail-Adresse! Verbirgst Du, was Du bei allen anderen sehen willst?
Recht nachdenklichen Gruß, Rudi
___________________________________________________
Wenn Du sicher bist, richtig gemessen zu haben, miss nochmal!
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Nun das würde mich auch interessieren, warum man einerseits sich selbst als schreibfaul bezeichnet und anderseits dann doch gerne über Email (da muss man doch wieder schreiben ???) oder Telefon Hilfestellung geben möchte ?
mfg
Walter
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