Hallo, Sigi!
Ohne genauere Angaben - siehe
HIER
- ist Dein Problem mehr oder weniger ein Fall für die Kristallkugel. Wobei leider auch bei Angabe aller Parameter, die auf der Liste stehen, keine Lösungsgarantie gegeben werden kann...
Eines kann man aber jedenfalls sagen: 20 Minuten Verweildauer in Gold ist nicht zu lange. Ist das Werkstück dann gut gefärbt, passt die Dauer genau.
Gold ist eine Ausnahme unter den erhältlichen Farben, die Farbe dürfte nicht durch Pigmenteinlagerung in die Poren, sondern durch chemische Reaktion zwischen Farbe und Schicht entstehen (Das schließe ich aus der grünlichen Farbe des frisch angerührten Farbstoffes "Gold", näheres kann Herr Drube darüber sagen). Insoferne ein etwas heiklerer Prozess als das "normale" Pigmentfärben der anderen Farben. Es gibt noch zu beachten, dass Gold den bei weitem "sauersten" pH-Wert aller angebotenen Farbstoffe haben muss und zusätzlich noch empfindlich auf Licht und Sauerstoff reagiert.
Ich zitiere dazu aus der technischen Mitteilung 1:
Wichtiger Hinweis zur Farbe Gold
Dieser Farbstoff reagiert empfindlich auf Licht- und Sauerstoffeinwirkung. Die Farbbäder müssen
deswegen unbedingt lichtdicht und gut verschlossen gelagert werden. Idealerweise sollten Sie die
Bäder noch warm in den Behälter füllen, da die Bäder beim Abkühlen Sauerstoff aus der Luft aufnehmen.
Füllen die den Behälter möglichst randvoll, so dass wenig eingeschlossene Luft verbleibt.
Kontrollieren Sie hier auch regelmäßig den pH-Wert, da der Farbstoff sonst ausfallen kann.
Möglicherweise ist da im Vorfeld schon was mit der Farbe passiert.
Grüße, Rudi