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Lagersitze mit Stopfen abdecken welches Material
PFTE ist klar , aber das hat man mal nicht standartmäßig in der Werkstatt.
POM z.B. gibt´s an jeder wirklich jeder Ecke.
Es geht um einmalig eine bestimmte Bohrung einen Stopfen einpressen mit übermaß, der den Lagersitz schützt.
Hat wer schon mal " Wald und Wiesen" Kunststoff benutzt ?
Gruß Wulf
p.s.-> hier ein 10er Lagersitz an Anlenkhebel eine Einzeldrossel
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m.W. ist POM in keinster Weise geeignet für H2SO4. Es ist völlig unbeständig und wird sich mit der Zeit komplett auflösen. PTFE dagegen ist extrem resistent. Auch gegen hochkonzentrierte Säure.
Wenn es dir auf ein paar Tage nicht ankommt, gibt es in der Bucht oder bei Amazon schöne Rundstäbe aus PTFE. Da ließen sich ein paar Übermaßstopfen draus herstellen.
Gruß Teiwaz
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Bisher habe ich die Sitze nahm Eloxieren bearbeitet falls nötig.
Geht hier aber schlecht , darum mal diesen Weg versuchen.
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Wenn die Schicht wächst, würde ich einfach die Buchse 0,01-0,02mm größer vorarbeiten. Dann eloxieren, dann das Alu auf mehrere Hundert Grad vorheizen (Kochplatte), das Lager ins Gefrierfach legen und hoffen, dass alles halbwegs reibungsarm zusammenpasst. Vorher natürlich noch ölen. Wenn dann beides 20°C erreicht hat, sollte das Lager bombenfest sitzen.
Ob die Schicht jetzt so hochtemperaturbeständig ist, weiß ich natürlich nicht (Risse? Farbverluste? Instabilität?). Allerdings hält Korund ja auch weit über 1000°C stand.
Gruß Teiwaz
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Teiwaz wrote: Lagersitze habe ich noch nicht gemacht. Allerdings sehe ich jetzt nicht das riesen Problem darin ein Lager in eine elxoierte Buchse einzupressen. Bzw. was genau spricht dagegen? Ich weiß es wirklich nicht.
Wenn dann beides 20°C erreicht hat, sollte das Lager bombenfest sitzen.
Gruß Teiwaz
Das Problem ist, das bei solch kleinen Dimensionen 1/100tel mehr presssitz "Welten" sind.
Das Lager hat nur 8mm im Außendurchmesser.
2/100tel mehr Presssitz und das Ding läuft nicht mehr.
wenn de den größer vorbearbeitest und die Schicht wächst weniger wie gedacht, dann Wackelts wieder wie die Sau.
Bei diesen kleinen Dimensionen kommt es wirklich auf 5/1000tel an.
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Lager habe ich noch nicht oft verbaut. 5µm scheinen mir aber zu niedrig gegriffen. Da sich Aluminium fast doppelt so stark ausdehnt wie Stahl, würde sich das Lager bei -10°C Temperaturunterschied mit knapp 0,009mm fressen und bei +10°C schon fast wackeln. Also müsstest du die Temperatur des späteren Einsatzortes mit einbeziehen und demnach die Buchse größer bzw. kleiner schleifen.
Bei Stahl-Stahl wäre das ein geringeres Problem. Bei Alu-Stahl sehe ich das größere. Aber wie so oft: Zwischen Theorie und Praxis...
Wenn ich mal so was machen sollte, werde ich beide Varianten Testen. Gutes Gelingen.
Gruß Teiwaz
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Ausgangs Situation :
Passungspaarung D8 bei Delta 0°C auf 0 über / untermaß gefräst also "0 auf 0"
Delta T 60°C
Rechenbeispiel:
Lager aus Stahl wird um 8x60x0.0000115 = 0.005mm größer
Das Alu Gehäuse welches den Lager Außenring aufnimmt wird um 8x60x0,0000234 = 0.011mm größer.
Somit haben wir nachher bei einer Erwärmung von 20°C auf 80°C -> 0.006mm Luft in der Passung.
Bei so einem kleinen Lager sind das "Welten"
gruß JRE
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