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Spector will eloxieren....
Mein technisches Verständnis ist nicht ganz so fein ausgeprägt, allerdings hab ich dafür keine Probs mit Chemie, ist auch eigentlich egal....
Wie der Titel schon sagt ich will nen paar Sachen eloxieren.
Allerdings werd ich aus diversen Anleitungen im Internet nicht wirklich schlau was die Netzteile angeht dabei.
Ich suche gerade auch deswegen ein Netzteil und möchte gerne das zweimal kaufen vermeiden.
Ich suche nach einem Netzteil mit den Werten 0-10 A und 0-30 V und das ganze Stufenlos möglichst einstellbar... ist das ausreichend oder nicht?
Desweiteren wieviel Spannung sollte bei einer Eloxierdauer von 60 Min durchgehend anliegen? Da scheiden sich ja auch die Geister... ich hab jetzt was gehört zwischen 15 und 18 V, also nehm ich jetzt 16,5 V oder wie? gibt es dafür ne Formel die passende Spannung zuberechnen oder ist die eigentlich egal?
Aso ich Eloxiere nur kleinteile nicht größer als 500cm² Öberfläche, eventeull vllt. auch mal was mit 600cm² aber eher selten, eigentlich aber alles im Bereich um die 300cm²
danke schon mal im Voraus für die Antworten
Gruß Spec
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"Ich suche nach einem Netzteil mit den Werten 0-10 A und 0-30 V und das ganze Stufenlos möglichst einstellbar... ist das ausreichend oder nicht?"
Die Suchfunktion des Forums bringt 59 Ergebnisse bei "Netzteil" und 53 Ergebnisse bei "Netzgerät"!
"Desweiteren wieviel Spannung sollte bei einer Eloxierdauer von 60 Min durchgehend anliegen? Da scheiden sich ja auch die Geister... ich hab jetzt was gehört zwischen 15 und 18 V, also nehm ich jetzt 16,5 V oder wie? gibt es dafür ne Formel die passende Spannung zuberechnen oder ist die eigentlich egal?"
Es gibt hier einen Bereich "Service" mit dem Unterpunkt "Downloadbereich". Da steht - in wohlgesetzten Worten und leicht verständlich - mehr drin, als Du Dir würdest träumen lassen!
Grüße, Rudi
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- Christoph Drube
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Die Spannung ist in der Tat nur sekundär, da diese von vielen Paramtern (Säurekonzentration, Abstand Kathodenblech, Bauteilgeometrie, Temperatur usw.) abhängt.
Ich empfehle für einen weiteren Einstieg den Kurzartikel hier:
Welches Netzteil?
Mit freundlichen Grüßen
Christoph Drube
Electronic Thingks
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Aber ein paar Fragen habe ich dann doch noch?
Wie stabil ist den eigentlich eine nicht harteloxierte Eloxalschicht? Kann ich die mit dem Fingernagel zerkratzen oder brauchs da schon mehr?
Möchte das gerne für mein Paintball-Markierer machen und für die von meinem Team, reicht da die Schmuckschicht oder muss es harteloxiert sein?
Leider gibt die Anleitung dazu keine brauchbaren Infos und auch nicht dazu welche Spannung angelegt sein muss für harteloxieren.
Gruß Spec
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Es ist ein weitverbreiteter Irrglaube, dass "Harteloxalschichten" härter als "dekorative Eloxalschichten" seien.
Die Wahrheit sieht so aus:
Jede Eloxalschicht besteht aus Kristallen mit der chemischen Formel Al2O3. Dieses Material ist in der Technik als Korund bekannt, die Mineralogie bezeichnet das als Halbedelstein mit den Namen Rubin und Saphir. Die Härte nach Mohs ist 9.
Dein Fingernagel wird also an einer Eloxalschicht kläglich scheitern!
"Harteloxalschichten" sind also nicht härter als dekorative, dafür sind sie viel dicker. Durch die wesentlich höhere Dicke sind sie mechanisch belastbarer als die relativ dünnen dekorativen Schichten, die aber auch so einiges aushalten und unter normalen Umständen nicht kaputt zu bekommen sind.
Paintballmarkierer sind ein weites Betätigungsfeld für die dekorative Eloxierung, es gibt hier im Forum einige Beiträge dazu.
Ein paar Bemerkungen zum Harteloxieren an sich:
Bei der hier favorisierten dekorativen Eloxierung (mit oder ohne nachfolgende Färbung) bildet sich bei einem Stromfluss von 1,5 A/Quadratdezimeter und einer Temperatur des Bades zwischen 15 und 20° C innerhalb einer Stunde eine Eloxalschicht aus, deren Dicke etwa 1/100 - 3/100 mm beträgt. Dicker wird's nicht, weil sich ein Gleichgewicht zwischen Schichtaufbau und Rücklösung eingestellt hat.
Dieses Gleichgewicht in Richtung Schichtaufbau zu verschieben, ist das Ziel der "Harteloxierer".
Da die Rücklösung von sehr vielen Parametern, in der Hauptsache aber von der Konzentration der Säure und der Temperatur in der soeben gebildeten Schicht abhängt, sind zwei Maßnahmen besonders effizient:
1) Die Badtemperatur muss soweit wie möglich abgesenkt werden - praktisch in die Nähe von 0 (Null) ° C und darunter! Nein, da friert nix, weil die Säure den Gefrierpunkt des Bades erniedrigt.
2) Die Konzentration der Säure wird drastisch verringert, bis zu 2,5 - 5%.
Beide Maßnahmen, in der Hauptsache die Nummer zwei, erhöhen den Innenwiderstand des Bades deutlich. Es ist folglich, um den gleichen Stromfluss wie sonst auch immer zu erreichen, eine wesentlich höhere Spannung nötig.
Auf diese Art und Weise erzeugte Eloxalschichten können durchaus 3/10 mm, also zehnmal so dick wie eine dekorative Schicht sein. Mit dem individuellen Einfärben ist es aber dann vorbei, "Harteloxalschichten" sind überwiegend naturbelassen.
Grüße, Rudi
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Spector87 wrote: MRGN-900
Wird mir in meinem Thread auch vorgeschlagen
katerleo wrote: Ein paar Bemerkungen zum Harteloxieren an sich:
Bei der hier favorisierten dekorativen Eloxierung (mit oder ohne nachfolgende Färbung) bildet sich bei einem Stromfluss von 1,5 A/Quadratdezimeter und einer Temperatur des Bades zwischen 15 und 20° C innerhalb einer Stunde eine Eloxalschicht aus, deren Dicke etwa 1/100 - 3/100 mm beträgt. Dicker wird's nicht, weil sich ein Gleichgewicht zwischen Schichtaufbau und Rücklösung eingestellt hat.
Wieder was dazu gelernt. Danke
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okay also ein Teil mit 10cm² Oberfläche wird eloxiert, Schwefelsäure hat 15%-20% wie hier angegeben.
Wieviel Säure benötige ich eigentlich, gibts dafür ne Faustregel....???
sowas wie 1l für 100cm² so unter dem Motto?
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HumanCentipede wrote:
MRGN-900
Wird mir in meinem Thread auch vorgeschlagen
Wobei das Teil schon heftig gross ist und ich es nur vorgeschlagen habe weil du die Randbedingungen so festgelegt hast.
Ich selber habe ein konventionelles 30V/10A Netzteil und das reicht mir. Du musst für grosse Flächen mehr bedenken als nur den Strom. Da braucht es Umwälzung, Kühlung und die Farb- und Sealingbäder müssen auch entsprechend dimensioniert sein.
Leute, fangt doch klein an!
Grüsse, Thomas.
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natürlich kommen vorher gewisse Testobjekte dran, aber letztendlich muss ich in der Lage sein ca 400cm´² abdecken zukönnen.
Nur ein Beispiel dafür, mein Lauf für meinen Markierer ist 14" Zoll lang, der ist zweigeteilt, genau in der Mitte.
Für einen Teil des Laufes
Länge: 7" Zoll = 17,78cm
Durchmesser: 0,688 = 1,74752cm
macht eine Mantelfläche von 97,612cm² und mit der Inneseite zusammen eine Gesamtfläche von 195,224cm².
Wenn du mir sagst das man mit deinem kleinen Netzteil das auch entsprechend abdecken kann ohne Verluste einfahren zu müssen....
Ich bin hier um nicht zweimal kaufen zu müssen.....
Ich lass mich da gerne belehren, nur ein gewisses maß an Reserve hätte ich nach oben schon gerne....
Gruß Spec
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