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Oberflächen schützen die 1001te

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15 Nov 2010 22:31 #1 by Alex_der_Bruchpilot
Hallo Zusammen,

nach ersten Eloxierversuchen komme auch ich natürlich wieder auf das Abdecken/Schützen beim Eloxieren zurück.

Im Forum wurde von Herrn Drube beschrieben, dass der beste Untergrund für Verklebungen eine nicht verdichtete (evtl. auch nicht gefärbte?) Eloxalschicht ist. Das leuchtet wegen der großen Oberfläche der Poren ein. Bei mir sollen in Lampengehäuse Platinen mit Wärmeleitpaste "eingeklebt" werden.
Mit was schütze ich die anodisierte Schicht vor dem Sealen? Ich muss die Schicht danach natürlich auch wieder rückstandsfrei entfernen können und nicht die Poren damit "zukleistern".

Zweite Frage zum Schützen. Ich bekomme durch das Beizen mit Natronlauge (vor dem Eloxieren) schöne, matte Oberflächen hin. Kann ich zuvor polierte Bereiche beim Beizen abdecken, um Glanzunterschiede zu erzielen? Hochglanz muss nicht sein (chemisch polieren).

Letzte Frage, diesmal zum Farbenmischen.
Ich möchte ein helle Apfelgrün (RAL 6018 Gelbgrün kommt dem noch am Nächsten) erreichen. Ich vermute, dass die Mischung aus Gelb mit Grün wegen der Farbaddition genauso in die Hose geht wie meine Versuche Gold mit Grün. Da kam nur irgendein schmutziges Goldbraun raus. Hat hierzu schon jemand Erfahrung?

Danke schon mal im Voraus für die Antworten,

Grüße

Alex der Bruchpilot

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16 Nov 2010 11:04 #2 by Drehodor
Hallo Alex,

auf deine erste Frage wüsste ich auch gerne eine Antwort. Anwendungen für diese Technik würden mir viele einfallen...
Alternativ könnte man ein fertig eloxiertes Teil lokal mit so einem Schutz versehen, der dann erneutes Abbeizen und eloxieren übersteht. Das wäre aber der doppelte Arbeitsaufwand.

Zu deiner zweiten Frage würde ich sagen einfach nach dem Beizen polieren, danach nur noch mit Reiniger behandeln.
Das helle Grün bekommst du wahrscheinlich ohne Mischen, einfach nur mit geringerer Konzentration hin.

Grüsse,

Thomas.

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17 Nov 2010 15:50 #3 by Christoph Drube

Alex_der_Bruchpilot wrote: Im Forum wurde von Herrn Drube beschrieben, dass der beste Untergrund für Verklebungen eine nicht verdichtete (evtl. auch nicht gefärbte?) Eloxalschicht ist. Das leuchtet wegen der großen Oberfläche der Poren ein. Bei mir sollen in Lampengehäuse Platinen mit Wärmeleitpaste "eingeklebt" werden.
Mit was schütze ich die anodisierte Schicht vor dem Sealen? Ich muss die Schicht danach natürlich auch wieder rückstandsfrei entfernen können und nicht die Poren damit "zukleistern".


Schwierig.
Zwar ist Wasser nötig, um die Verdichtungsreaktion ablaufen zu lassen, aber einen Schutz zu haben, der das kochende Wasser fernhält und sich nachher problemlos und rückstandsfrei entfernen lässt, dürfte schwierig werden. Eventuell geht Flüssiggummi. Die Firma Würth bietet in der Produktlinie "saBesto" streich- und sprühfähige Gummiüberzüge an - allerdings normalerweise nur auf Gewerbeschein. Diese lassen sich nach Trocknung allerdings wirklich rückstandsfrei z.B. von elektronischen Schaltungen abziehen.

Auch wenn eine offenporige Eloxalschicht die perfekte Grundierung darstellt, würde ich hier doch zu einem 2K-Epoxidkleber auf der komplett verdichteten Schicht raten. Normalerweise hält das auch extremsten Belastungen stand.

Zweite Frage zum Schützen. Ich bekomme durch das Beizen mit Natronlauge (vor dem Eloxieren) schöne, matte Oberflächen hin. Kann ich zuvor polierte Bereiche beim Beizen abdecken, um Glanzunterschiede zu erzielen? Hochglanz muss nicht sein (chemisch polieren).


Ja, das geht natürlich - unsere Pasten wären dafür geeignet, ebenso vermutlich der oben erwähnte Flüssiggummi oder auch ein passendes Kunststofflackspray.

Letzte Frage, diesmal zum Farbenmischen.
Ich möchte ein helles Apfelgrün (RAL 6018 Gelbgrün kommt dem noch am Nächsten) erreichen. Ich vermute, dass die Mischung aus Gelb mit Grün wegen der Farbaddition genauso in die Hose geht wie meine Versuche Gold mit Grün. Da kam nur irgendein schmutziges Goldbraun raus. Hat hierzu schon jemand Erfahrung?


Bis auf Gold kann man die Farben recht problemlos mischen.
Die Idee mit Gelb und Grün ist schon nicht schlecht. Auf jeden Fall sollte sehr wenig Grün verwendet werden - nicht viel mehr als 0,2g/Liter. Dann kann man den Farbton mit Gelb entsprechend "hinziehen", wobei es natürlich schweirig ist, den exakten Farbton zu treffen.

Mit freundlichen Grüßen
Christoph Drube
Electronic Thingks

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17 Dec 2010 17:47 #4 by Siggi
hallo drehodor,

mische farbe grün 0104, 3g/l und spiele mit der zeit.
1,5 min oder so. ich habe eine schöne farbe bekommen.
gruss
siggi

siegward corbach
Am Treutengraben 21
60488 Frankfurt/Main
telefon : 069.57 26 98
e-mail : siggi-corbach@arcor.de

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17 Dec 2010 17:52 #5 by Siggi
hallo alex_ der _bruchpilot,

habe irtümlicher weise meinen beitrag an drehodor geschickt.

mische 3g/l grün farbe 0104 und spiele mit der zeit. 1,5 min ist gut.

gruss
siggi

siegward corbach
Am Treutengraben 21
60488 Frankfurt/Main
telefon : 069.57 26 98
e-mail : siggi-corbach@arcor.de

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