Kürzlich ist mir beim Eloxieren einiger Aluminiumplatten ein Missgeschick passiert, mit dem ich so nicht gerechnet hätte !
Die Platten hatten ca. 50 % der errechneten Verweildauer im Schwefelsäurebad bei 16 V und 2A hinter sich, als ich etwas die Position der Teileaufhängung veränderte. Plötzlich war alles tot ! Es lagen zwar immer noch 16 V an, aber es floss kein Strom mehr, und daran war auch durch Rütteln usw. nicht mehr zu ändern !
Die Platten hatten Bohrungen und waren an diesen mit Titandraht aufgehängt. Zwar war der Titandraht so gebogen dass er etwas Druck auf das Werkstück brachte, aber nicht soviel um ein Verrutschen der Kontaktpunkte zu verhindern ! Und das muss es wohl gewesen sein ! Durch die Erschütterung sind die Kontaktpunkte wohl auf bereits eloxierte Oberfläche verrutscht, und dann war es vorbei ! Erst das erneute “Blankfeilen“ der Borhrungen brachte Erfolg und der Eloxiervorgang konnte fortgesetzt werden.
Ich hatte schon öfter mit “magelhaften Kontakten“ eloxiert, hat auch immer super funktioniert, nur wurde der Vorgang bisher nie durch eine Erschütterung unterbrochen. Mir war das so bislang gar nicht klar, dass man da höllisch aufpassen muss.
Sollte die Erklärung nicht korrekt sein, dann wäre es nett wenn hier jemand den wahren Grund meines Missgeschicks verrät, ansonsten gilt dieser Beitrag für alle die auch noch am Erfahrung sammeln sind (so wie ich) als Warnung !!!
Grüße
Andreas