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Einige Anfaengerfragen
- hawaigaign
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cu, Dieter
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Plastikschrauben? Wozu brauchst du die denn?! Aufhängung an einem Titandraht
damit der Strom fließen kann. Und diese Aufhängung sollte schon ´fest´ sein, nur eingehängt funktioniert da nicht!
Aber an was möchtest du deine Werkstücke festschrauben?
Dirk
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und solange dein werkstück nicht zu groß ist reicht auch eine ausreichende kontaktierung mit einem draht!
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- hawaigaign
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Gut zu wissen, werd die Schrauben am WE testen.
Morgen krieg ich meine Herdplatten, dann hab ich alles beisammen und am WE werd ich meine ersten Werkstuecke testen *freu*
cu
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schrauben wollt??
Einfach nur so zur Info?!
Dirk
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außerdem kann man die schrauben auch zum schutz von gewinden nehmen.
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- hawaigaign
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Naja, ich habe ein "langes" duennes Profil, an beiden Seiten hat es ein Loch.
Auf der erseten Seite will ich:
Eine Titanschraube eindrehen und um die will ich Titandraht wickeln, um einen guten Kontakt zu bekommen.
Auf der anderen Seite, da ich zu Hause leider nur noch eine Titanschraube aus dem Modellbau, dafuer aber zig Kunststoffschrauben habe, das gleiche Spiel wie bei der ersten Seite, nur eben mit der Kunststoffschraube.
Denkbar waere auch eine Art Staender zu drehen und Werkstuecke darauf zu schrauben. Habe in Zukunft vor eine runde Platte zu eloxieren, mittig ist ein Gewinde drinnen. Auch da wuerde sich das anbieten.
Interessant wirds auch, wenn die Gewinde gross werden. Vergleich mal eine M8 Titanschraube mit einer Packung (5Stk und mehr) Kunststoffschrauben. Wer wie ich genau ein Teil mit so einem Gewinde eloxieren will, fuer den zahlt sich da so eine teure Titanschraube nicht aus.
Das mit den Kunststoffschrauben war mehr so eine theoretische Frage. Ist mir nur in den Sinn gekommen, wer weiss was ich alles eloxieren werde. War nur eine Idee
cu, Dieter
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Wenn's Titandraht sein soll, würd ich ja, um guten Kontakt zu bekommen, den Draht am Ende zu einer Öse biegen und den Draht dann mit einer Schraube (Titan oder Nylon, egal) ans Werkstück anschrauben.
Wenn Du Alternativen suchst: schau einmal hier rein.
Zum Netzteil:
Der Eloxiervorgang ist eine Gratwanderung zwischen Schichtaufbau und Wiederauflösung der Schicht durch die Säure. Deswegen werden die Parameter in den Anleitungen ja so relativ eng angegeben. Nur, wenn alle Parameter eingehalten werden, bekommst Du Ergebnisse, die Du auch nachvollziehen kannst, will heißen, beim nächsten Mal mit den gleichen Parametern wird das gleiche Ergebnis rauskommen.
Einer der wichtigsten Parameter ist die Stromstärke, weil von ihr direkt die Eigenschaften der Schicht abhängen. 1,5 A/dm² sind ein aus jahrelanger Erfahrung ermittelter Wert, der besonders gute Schichten für das dekorative Eloxieren mit Einfärbung erzeugt.
Damit die Schicht aber "gut" wird, muß sie überall, in jeder Tiefe, die gleichen Eigenschaften haben.
Und das geht nur, wenn der Strom konstant gehalten wird, die ganze lange Stunde!
Grüße,
Rudi
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Wenn Du sicher bist, richtig gemessen zu haben, miss nochmal!
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Super, dank dir fuer den Link und dem Hinweis wegen dem Strom.
Ich bekomm jetzt ein Netzgeraet aus einer Firma geliehen. Ein Wahnsinnsteil
cu, Dieter
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- hawaigaign
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Die ersten Ergebnisse sind da. Foto ist im Anhang (hoffe ich
Erstmal danke an Christoph fuer die schnelle Lieferung der Teile, die vielen Antworten per Mails und ans Forum fuer die ganze Hilfe!!
Der Versand war wirklich sensationell schnell und unkompliziert! Zusammen mit der Anleitung und dem Forum hier wirklich sensationell fuer alle Anfaenger wie mich!
Zuerst Vorweg: Das ist nur ein Probeteil. Ist fuer einen Prototypen, die Kratzer auf der Oberflaeche usw stoeren also nicht und waren vor dem eloxieren schon da. Wir haben per Hand gedreht und uns jetzt nicht extrem Muehe gegeben
Drei Probleme habe ich allerdings:
1) Die Oberflaeche ist extrem matt. Ich dachte erst das kommt vom Bad in der Natronlauge (20g pro Liter). Habe deswegen drei Teile getestet:
- 10min in der Natronlauge
- 20sek in der Natronlauge
- gar nicht in der Natronlauge, nur mit Aceton gereinigt
Ergebnis immer gleich: Oberflaeche ist matt. Nur ein Teil ist an manchen Stellen weniger matt udn hat eine schoene Oberfhaleche. Aber nur an sehr wenigen Stellen. Einige der Oberflaechen waren auesserst schoen geschlichtet und schon fast poliert, sind trotzdem matt.
2) Die Farbe ist nicht gleichmaessig. Auch hier die Trei Testteile, Farbbad ist blau mit 3g pro Liter:
- 20 min getaucht. Booooa, das is dunkel. Und das ist das Teil wo kleine Stellen schoen sind.
- 2min im Bad, etwas heller, komplett matt, fleckig in der Intensitaet der Farbe
- 20sek im Farbbad, Ergebnis ist das Bild. Eben auch fleckig.
3) Die Farbhelligkeit. Ich haette gern ein helleres Blau gehabt, so wie das Teil im anhang. Das war nur sehr kurz im Farbbad. Dadurch ist es zwar heller geworden, sieht aber etwas blass aus. Wie bringe ich ein helleres sattes blau hin?
Nachdem immer gefragt wird, was man genau gemacht hat, hier meine Vorgehensweise:
1) Reinigen (wie oben beschrieben mit Natronlauge oder Aceton). Natronlauge gemischt 20g solche Kuegelchen im destilierten Wasser. Danach gewaschen unter fliessendem Wasser und danach in destiliertem Wasser.
2) Anodisieren. Oberflaeche ist per Software genau gerechnet, die Teile kommen aus einer 3d Konstruktion. Und dann mit der Formel x/100*1,5 den Strombedarf berechnet und so 65min anodosiert in 20%iger Schwefelsaeure. Gemischt aus 97%iger Schwefelsaeure und destiliertem Wasser. Wieder gereinigt unter fliessendem Wasser und dann dest Wasser.
Anodisiert habe ich in einem aufgeschnittenen 10l Kanister in dem ich an der Wand ringsum komplett eine 10cm hohe Bleiplatte steht. Ist Beli besser als Aluminium?
Ich habe noch keinen Umruehrer, hab nur so ab und ann, alle 10min, das Werkstueck ordentlich im Behaelter geschwenkt, dass etwas umgeruehrt wird. Ist das zu wneig?
Aufgehaengt war das Teil an einem Titandraht. Kontakt war denke ich sehr gut.
3) Farbbad, wie oben beschrieben. Ich hab nur ein Multimeter als Temperaturmesser, das ist etwas suboptimal. Die Temperatur war 50Grad plus minus 10 Grad. Ist das zu ungenau? Danach wieder abspuelen und auch dest Wasser.
4) Kochen in destiliertem Wasser mit 5g/l Sealsalz.
Farben, Sealsalz, Draht sind aus dem Shop.
Auf los gehts los, was hab ich alles falsch gemacht?
Fuer die ersten Teile bin ich eh recht zufrieden, aber es muss besser werden *g*
cu und Danke fuer die Hilfe!
Dieter
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- hawaigaign
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Wenn ich ein Teil gedreht habe kann ich es meisst nicht gleich eloxieren. Wenn ich aber warte bildet das Alu eine Oxydschicht die ich abbeizen muss, dann neu polieren und dann wieder entfetten und dann erst eloxieren.
Vorallem den Polierschritt wuerde ich mir gerne sparen, da ich keine Poliermaschine habe und vorallem die Teile vom Drehen her schon eine sensationelle Oberflaeche haben.
Kann ich die Teile also nach dem Drehen irgendwie "konservieren", sodass sich danach keine Oxydschicht bildet?
cu, Dieter
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die natürlich oxidschicht an der luft ist im schnitt nur 0,001...0,01 µm also 1..10nm dick.
mit natronlauge (100g/l) bei raumtemperatur bist du bei etwa 0,2mg/(dm² min). bei einer oberfläche von 100cm² = 1dm² und 1min baddauer sind also 0,2mg weg. über die dichte kommst du auf ein volumen, das sich grob aus grundfläche mal höhe, also deiner oberfläche und den abtrag zusammensetzt.
0,0002g/2,7(g/cm³) = 0,000074cm³
0,000074cm³/100cm²=0,00000074cm=0,0000074mm=7,4nm
grob geschätzt
also 1min beizen denke ich reicht allemal.
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- hawaigaign
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Danke fuer die Erklaerung mit dem Abbeizen. Werd ich am WE mal wieder testen.
Ich seh gerade, mein letzter großßer Fragenpost is leider auf der letzten Seite. HAt wer Ideen/Tipps fuer mich, wie ich meine Ergebnisse verbessern kann?
Und gleich wieder eine Frage: Umwaelzen. Ich krieg so einen Magnetumwaelzer vom Chemieinstitut meiner Uni. Wie schnell darf/soll der umwaelzen? Kann der zu viel umwaelzen, also zu viel Stroemung erzeugen, die auch wieder schlecht sind fuers eloxieren oder gilt einfachu mso mehr umso besser?
cu, Dieter
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hawaigaign wrote: 1) Die Oberflaeche ist extrem matt. Ich dachte erst das kommt vom Bad in der Natronlauge (20g pro Liter). Habe deswegen drei Teile getestet:
- 10min in der Natronlauge
- 20sek in der Natronlauge
- gar nicht in der Natronlauge, nur mit Aceton gereinigt
Ergebnis immer gleich: Oberflaeche ist matt. Nur ein Teil ist an manchen Stellen weniger matt udn hat eine schoene Oberfhaleche. Aber nur an sehr wenigen Stellen. Einige der Oberflaechen waren auesserst schoen geschlichtet und schon fast poliert, sind trotzdem matt.
Also kann’s nicht an Art und Dauer der Entfettung liegen!
2) Die Farbe ist nicht gleichmaessig. Auch hier die Trei Testteile, Farbbad ist blau mit 3g pro Liter:
- 20 min getaucht. Booooa, das is dunkel. Und das ist das Teil wo kleine Stellen schoen sind.
- 2min im Bad, etwas heller, komplett matt, fleckig in der Intensitaet der Farbe
- 20sek im Farbbad, Ergebnis ist das Bild. Eben auch fleckig.
Die Farben sind auf eine Verweildauer des Werkstückes im Bad von mindestens 10, idealerweise 20, manchmal bis zu 40 Minuten ausgelegt, damit die farbgebenden Moleküle genug Zeit haben, sich an der richtigen Stelle in der Pore festzusetzen.
20 Sekunden ist gar keine Einfärbung im eigentlichen Sinn, da wird nur die Oberfläche der Schicht „färbig“, Abrieb- und UV-Beständigkeit gleich Null.
2 Minuten sind definitiv zu kurz.
20 Minuten wäre an sich die Idealzeit, wie auch die Ergebnisse mit den „schönsten“ Oberflächenteilen zeigen.
3) Die Farbhelligkeit. Ich haette gern ein helleres Blau gehabt, so wie das Teil im anhang. Das war nur sehr kurz im Farbbad. Dadurch ist es zwar heller geworden, sieht aber etwas blass aus. Wie bringe ich ein helleres sattes blau hin?
Nachdem die Färbedauer mit ca. 20 Minuten als Fixum zu betrachten ist, wird die Helligkeit (besser: Sättigung) der Farbe über die Konzentration des Farbbades gesteuert. 3g/l bringt meist eine sehr satte Farbe zustande. Zu helleren, weniger satten Farbtönen kommt man mit Konzentrationen von 0,3 – 1 g/l, je nach Farbe. Hier ist probieren angesagt!
Aber auch beachten: Blau ist nicht gleich Blau. Auch mal ein anderes Blau testen.
1) Reinigen (wie oben beschrieben mit Natronlauge oder Aceton). Natronlauge gemischt 20g solche Kuegelchen im destilierten Wasser. Danach gewaschen unter fliessendem Wasser und danach in destiliertem Wasser.
o.K.
2) Anodisieren. Oberflaeche ist per Software genau gerechnet, die Teile kommen aus einer 3d Konstruktion. Und dann mit der Formel x/100*1,5 den Strombedarf berechnet und so 65min anodosiert in 20%iger Schwefelsaeure. Gemischt aus 97%iger Schwefelsaeure und destiliertem Wasser. Wieder gereinigt unter fliessendem Wasser und dann dest Wasser.
Anodisiert habe ich in einem aufgeschnittenen 10l Kanister in dem ich an der Wand ringsum komplett eine 10cm hohe Bleiplatte steht. Ist Beli besser als Aluminium?
Strom sollte gepasst haben.
Die Schwefelsäure haut soweit auch hin, könnte problemlos auf 15% (Dichte 1,1) weiter verdünnt werden.
Die Temperatur des Eloxalbades hat einen eminenten Einfluss auf das Ergebnis! Beste Ergebnisse erzielt man, wenn das Eloxierbad nicht kälter als 15° und NIE wärmer als 20° ist.
Bei extrem tiefen Temperaturen des Bades (-10 bis ca. +5°C) erzeugt man eine extrem dichte, gleichmäßige und engporige Schicht. Das ist auch als Quasi-Harteloxieren bekannt.
Eine solche Schicht nimmt aber infolge der engen Poren fast keine Farbe auf.
Bei höheren Temperaturen ( bis ca. 30°C) entsteht eine grobporige, eher ungleichmäßige Schicht, die zwar bestens Farbe aufnimmt, aber scheußlich aussieht und eher zu dünn ist.
Bei noch höheren Temperaturen wird die gebildete Schicht so schnell von der Säure wieder abgebaut, dass kein Eloxieren mehr stattfindet.
Ich habe noch keinen Umruehrer, hab nur so ab und ann, alle 10min, das Werkstueck ordentlich im Behaelter geschwenkt, dass etwas umgeruehrt wird. Ist das zu wneig?
Ja, aber das haben wir schon an anderer Stelle besprochen.
Aufgehaengt war das Teil an einem Titandraht. Kontakt war denke ich sehr gut.
Glaube ich auch.
3) Farbbad, wie oben beschrieben. Ich hab nur ein Multimeter als Temperaturmesser, das ist etwas suboptimal. Die Temperatur war 50Grad plus minus 10 Grad. Ist das zu ungenau?
50 ° sollten es schon sein, aber nicht weniger. Alles unter 70° sollte hinhauen, aber aufpassen, ob die Farbe diese Temperatur auch verträgt!
Danach wieder abspuelen und auch dest Wasser.
Spülen nach dem Farbbad kannst Du Dir sparen, hat keinen Effekt.
4) Kochen in destiliertem Wasser mit 5g/l Sealsalz.
Kochen heißt: das Sealbad hat während der gesamten Dauer des Vorgangs mehr als 96°C! Drunter spielt sich gar nichts ab, weil der entscheidende chemische Prozess erst ab 96°C einsetzt.
Beim Sealen wir die Oberfläche chemisch umgewandelt, aus einem Oxid wird ein Hydrat. Das braucht aber seine Zeit! Unter 50, besser 60 Minuten Sealen braucht niemand excellente Ergebnisse zu erwarten.
Auf los gehts los, was hab ich alles falsch gemacht?
Radio Eriwan würde sagen: Im Prinzip gar nichts, ABER… (siehe oben)
Gleich noch zu zwei weiteren Deiner Fragen:
A)
Ein frisch gedrehtes, eventuell poliertes Aluteil kennt nichts schöneres, als sofort zu oxidieren zu beginnen. Aber: Wo kein Sauerstoff ist, kann sich das Alu brausen…
Wirf das Teil in eine Schale mit Paraffinöl, so dass es vom Öl vollständig bedeckt ist. Bleibt lange genug blank da drin.
Aber Vorsicht! Kein Motoröl verwenden, da können Schwermetallionen in die Alu-Oberfläche diffundieren, die das nachfolgende Eloxieren zunichtemachen können.
Zuviel umgewälzt gibt’s nicht, wenn dein Bad aber zu einem Säurespringbrunnen wird, tät ich’s langsamer angehen.
Professionelle Bäder mit mehreren Kubikmetern Inhalt werden innerhalb einer Minute vollständig umgewälzt.
Grüße,
Rudi
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hawaigaign wrote: Die Farbe ist nicht gleichmaessig...3g pro Liter...20sek im Farbbad, Ergebnis ist das Bild. Eben auch fleckig...
Wie bringe ich ein helleres sattes blau hin?
Ich hab nur ein Multimeter als Temperaturmesser, das ist etwas suboptimal. Die Temperatur war 50Grad plus minus 10 Grad. Ist das zu ungenau?
Wie Rudi richtig schreibt, ist beim Färben die Konzentration des Farbbades entscheidend für die Helligkeit des Farbtons des fertigen Werkstücks.
Wird ein hellerer Farbton gewünscht MUSS das Farbbad "dünner" sein, bei gleich langer Färbezeit (20min).
Die Temperatur spielt auch eine Rolle beim Aufziehen des Farbstoffs in die Poren. Bei höherer Temperatur laufen diese Vorgänge schneller ab.
Dadurch können evtl. Ungleichmässigkeiten in der Färbung entstehen, gerade bei wenig gesättigten Farben.
Ich würde dir empfehlen das Farbbad bei 40°C zu verwenden, das reicht völlig aus.
Grüsse,
Thomas.
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Sobald der Umwaelzer da ist, werd ich wieder testen
cu, Dieter
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Die gute Nachricht:
Hab heut schwarz eloxiert, mit dem Magnetruehrer. Gar nicht so leicht, dass die gut funktionieren. Aber wenn der mal ruehrt, wahnsinn, dann ruehrt er wirklich gut! Bild von meinem Aufbau ist im Anhang.
Das hat wirklich sensationell funktioniert. Oberflaeche ist schoen gleichmaessig, Farbe super satt, dunkel und gleichmaessig. Bin begeistert
Ausser dem Ruehrer hab ich heute noch die Temperatur des Bades gesenkt. Hatte den Kanister vorher im Gefrierschrank, nicht lange, nur bis sie schoen kuehl war, und dann noch einen Kuehlakku im Bad, siehe Foto.
Die schlechte Nachricht:
Ich hab das Teil in der Werkstatt vergessen, kann also kein Foto davon einfuegen. Muss ich leider nachreichen.
cu, Dieter
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- hawaigaign
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Was macht es denn fuer einen Unterschied ob man Blei oder Alu als Kathode verwendet? Verwende bisher immer Blei.
cu, Dieter
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Zunächst einmal herzliche Gratulation zum gelungenen Werkstück, freut mich, dass Du erfolgreich warst!
Zur Kathodenfrage:
Material ist eigentlich egal, wenn das Bad nach dem Eloxieren aus der Wanne abgelassen und wieder in den Kanister gefüllt wird. Gutes Wässern aller Teile, die mit der Säure in Berührung gekommen sind, setzte ich dabei voraus. Wenn Du das Bad längere Zeit (z.B. mehrere Tage) in der Wanne lassen willst, ist Blei oder noch besser, Titanblech, die richtige Wahl. Aluminium wird auf längere Sicht auch von verdünnter Schwefelsäure angegriffen bzw. aufgelöst. Irgendwann hast Du dann eine Aluminiumsulfatlösung als Eloxierbad, was für wirklich optimale Ergebnisse nicht gerade förderlich ist.
Und noch eine Bemerkung zum Kühlen des Bades mit Kühlakkus: Mir ist es einmal passiert, dass sich der Verschlussstopfen eines solchen Akkus gelöst hat und der Inhalt ins Eloxierbad geflossen ist. Seitdem lege ich sie nicht mehr rein, sondern stelle sie aufrecht ins Bad, mit dem Verschluss nach oben und oberhalb der Badoberfläche.
Grüße, Rudi
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Hab neue Probleme:
Ich bekomme immer Flecken auf den Werkstuecken. Die Flecken sind immer nur bei sehr scharfen Kanten, drum herum. Dort ist dann einfach keine Farbe, sondern nur natur Alu. Das ist mir jetzt bei allen Farben schon passiert. Was koennte ich da aendern? Die scharfen Kanten kann ich leider nicht immer abflachen, das geht nicht.
cu, Dieter
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