Hallo Dirk,
prinzipiell geht es auch damit. Die *Spannung* des Netzteiles ist nicht so wichtig - wichtig ist der maximal zur Verfügung stehende Strom und vor allem eine *Stromregelung*.
Stromregelung bedeutet, dass man den Strom z.B. über ein Poti einstellt, und das Netzteil versucht, diesen Strom zu halten, indem es die Spannung entsprechend herauf- oder herunterregelt.
Eine einfache Schaltung wäre z.B. eine PWM-Regelung, die zwischen netzteil und Elektroden geschaltet wird.
Als Laie kann man sich elektrische Energie recht gut folgendermaßen vorstellen:
1. Die Wasserleitung ist der Leiter
2. Der Druck in der Wasserleitung ist die Spannung
3. Die Wassermenge, die pro Zeiteinheit herausfliesst, ist der Strom.
4. Der elektrische Widerstand ist der Wasserhahn: je geringer dieser aufgedreht ist, desto weniger Wasser fliesst bei einem bestimmten Druck heraus -> hoher Widerstand
Habe ich nun einen Wasserhahn, der den Widerstand '1 Ohm' hat und einen Wasserleitungsdruck von '1 Volt', so fliesst eine bestimmte Menge pro Sekunde heraus (= '1 Ampere')
Daraus sieht man, dass man, um z.B. mehr Wasser pro Sekunde herausfliessen zu lassen, entweder den Druck (=Spannung) erhöhen oder den Hahn weiter öffnen (=Widerstand verringern) muss.
Die Stromregelung gleicht den sich ändernden elektrischen Widerstand der Eloxalschicht ('Wasserhahn wird langsam geschlossen') dadurch aus, dass sie die Spannung genau um soviel erhöht ('mehr Druck auf der Wasserleitung'), dass der Strom derselbe bleibt ('ausfliessende Menge Wasser pro Sekunde bleibt gleich').
Ich hoffe, damit wird es etwas klarer
Mit freundlichen Grüßen,
Christoph Drube
Electronic Thingks