Hallo Matze,
das hört sich schon ganz gut an.
Allerdings ist es sehr wichtig, dass die Werkstücke richtig geklemmt sind. Es reicht nicht, diese wie an einer Perlenschnur am Draht aufzuhängen. Der Draht muss richtig stramm im Werkstück sitzen - also am besten eine Art 'V' biegen und dieses fest in die Bohrung klemmen.
Sonst reisst der Kontakt immer wieder ab und es entsteht keine vernünftige Schicht.
Ich würde eine 'Minimaleloxierung' vorschlagen, also ganz ohne Draht das Werkstück nur halb in die Säure hängen, so dass Du oberhalb problemlos eine Krokodilklemme oder auch eine Schraubverbindung anbringen kannst. Damit kann man diese Fehlerquelle erstmal ausschließen - und außerdem sieht man dann schön den Unterschied zwischen unbehandeltem und behandeltem Material.
Reintitan ist schwierig zu bekommen und *richtig* teuer - ich hoffe aber, dass wir den Shop zumindest um Schrauben/Muttern und andere Drahtstärken erweitern können.
Bilder meiner alten Anlage habe ich leider nicht, aber die sah im Prinzip ziemlich genau so aus wie die von Herrn Fisch unter 'Galerie' links im Menü: eine umgebaute Curver-Box. die man per Deckel und Gummidichtung ganz verschließen konnte - damit konnte man dann auch die Säure durch einen angeklebten Stutzen und Schlauch ins freie leiten.
(Die alte Anlage wurde mir von einem Kunden quasi im Vorübergehen weggekauft - die neue Anlage ist im Moment in der Bauphase - ich denke bis Ende des Jahres sollte sie funktionstüchtig sein).
Mit freundlichem Gruß,
Christoph Drube
Electronic Thingks
P.S.: Nur nicht aufgeben - es sind praktisch immer nur Kleinigkeiten