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Wofür Natriumhydroxid oder Salpetersäure?

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20 May 2005 18:21 #1 by Gast
Auszug aus der Anleitung:

Natriumhydroxid oder SalpetersÄaure
Natriumhydroxid (NaOH, ÄAtznatron) ist erhÄalt-
lich z.B. in Drogerien, Apotheken, manchmal
auch in BaumÄarkten (Ab°u¼reiniger). Menge: ru-
hig mehr als 500g, da sehr preiswert.
SalpetersÄaure kann ebenfalls verwendet werden,
ist aber noch aggressiver und etwas schwerer zu
bekommen (Preis in der Apotheke: etwa 3

1.Frage:

Laut Anleitung (so habe ich es verstanden) wird das Werkstück erst in Schwefelsäure eloxiert, dann wird es im Wasser-Farb-Gemisch bei ca. 50° gefärbt und dann wird es in kochendem Wasser versiegelt.

Wofür brauche ich denn dann Natriumhydroxid oder Salpetersäure?

2.Frage:

Wenn ich das Werkstück nach dem Färben im Wasser-Farb-Gemisch zum Versiegeln ins kochende Wasser bringe löst sich die Farbe doch eigentlich vom Werkstück und vermischt sich mit dem kochenden Wasser, oder nicht?

Ich würde mich über eine Antwort freuen.

Mfg

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20 May 2005 19:03 #2 by Christoph Drube
Hallo!

Zur 1. Frage:
NaOH dient in starker Verdünnung der Säuberung/Entfettung der blanken Aluminiumoberfläche, in starker Konzentration lässt sich damit eine alte (oder mißglückte) Eloxalschicht entfernen.

Salpetersäure dient im Prinzip auch der Säuberung, aktiviert durch die stark oxidierende Wirkung aber noch zusätzlich die Oberfläche des Aluminiums, so dass z.B. Färbungen noch brillianter werden.

Zusammenfassend gesagt:
NaOH sollte man zur leichten Reinigung haben, Salpetersäure braucht man nicht unbedingt.

Zu 2. Frage:
Die vor der Färbung erzeugte 'porige' Schicht lässt die Eloxalfarbe unter anderem durch Kapillareffekte bis zum Grund der Schicht vordringen und sich dort anlagern.
Bei Verbringen in kochendes Wasser schließen sich die Poren insbesondere oberflächlich recht schnell, so dass die Farbe quasi eingesperrt ist. Dieser 'Deckel' wird dann immer fester und fester.

Etwas Farbe geht natürlich immer ins Wasserbad über, aber diese haftet größtenteils oberflächlich an.

Eloxierte Teile zeigen ja, dass es funktioniert :-)

Das Wasserbad ist zur dauerhaften Einfärbung unverzichtbar, da sonst bereits beispielsweise nach Einpacken in Zeitungspapier durch Diffusion und Kapillarwirkung die Farbe aus den Poren gezogen wird (mir ist mindestens ein Fall bekannt, bei dem das sogar industriell passierte, weil man meinte, auf diesen Schritt verzichten zu können. Ergebnis -> Schrott).

Mit freundlichen Grüßen,
Christoph Drube

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