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Stromquelle schaltet ab

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25 Dec 2007 11:08 #1 by evilknievel
Hallo,

meine ersten Teile hab ich noch mit nem Autoladegerät bei 1A gemacht und die wurden auch tip top.
Da ich nun mehr machen wollte hab ich mir ein regelbares labornetzgerät mit bis zu 5A und 30V geholt.
Nun habe ich aber folgendes Problem - sobald ich über 3A gehe fließt nach geraumer Zeit kein Strom mehr und es wird nicht weiter eloxiert.

Teil hatte 500 cm². Also nach Berechnung bei 3,75A die ich eingestellt hatte 2 Std. im Bad. Nach ca. einer Stunde ging kein Strom mehr durch.

Das Bad stand draußen bei ca. 2 Grad Außentemperatur - sollte also eigentlich nicht über die 20 Grad temperatur kommen beim eloxieren. Bzw. wo gibts Thermometer die Säurefest sind?

Ich kanns mir eigentlich nur so erklären das das Werkstück über 70 Grad warm wurde und sich die Schicht im Bad selbst versiegelt hat und somit kein Stromfluß mehr möglich war. Aber bei ner natürlichen äußeren Kühlung von 2 Grad???

Grüße
Holger

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28 Dec 2007 08:33 #2 by Christoph Drube
Hallo Holger,

es kann verschiedene Ursachen geben.
Die einfachste: die Spannung war zu niedrig eingestellt und das Netzteil geht in die Spannungsregelung, wodurch der Strom dann absinkt.

Andere mögliche Ursache:
+2°C ist schon sehr kalt. Das sind dann schon Bedingungen für das Hartanodisieren. Durch die Kälte löst die Säure nur noch sehr wenig Schichtmaterial ab und die Poren werden sehr klein -> die Schicht und damit der Schichtwiderstand wächst stark an. Bei 30V ist dann bald Schluß, so dass für starke Schichten Netzgeräte mit höherer Endspannung (bis 150V) verwendet werden. Ein Bad von +12 bis +15°C sollte Abhilfe schaffen.

Noch eine Möglichkeit:
Die Klemmung war nicht fest genug und mit ansteigender Schichtdicke wurde der Stromfluss unterbrochen. Die Kontakte müssen wirklich kräftig geklemmt werden - aus diesem Grund ist unser Titandraht auch extra federhart. Bei 7A würde ich auch mehrere Kontakte verwenden, um die Stromlast aufzuteilen.

Die Selbstversiegelung halte ich - wie Du auch - für sehr unwahrscheinlich.

Mit freundlichen Grüßen,
Christoph Drube
Electronic Thingks

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