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Anfänger fragen
- powertrain01
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28 Feb. 2016 12:08 #1
von powertrain01
Anfänger fragen wurde erstellt von powertrain01
Hallo zusammen,
ich würde mir gerne das Starter set bestellen um ein wenig zu Testen.
Was habe ich vor :
Mir geht es eigentlich um Motorrad Teile die Eloxieren und Färben möchte.
Die tele werden von der Größe her nicht so riesig sein mal nen Griff oder ein Halter vielleicht mal ne Gabelbrücke.
so und nun die Fragen:
ich habe hier ein Netzteil von Westfalia-Technica (type 1731) mit folgenden Werten:
Ausgangsspannung / Volt: 2x 0-15
2x -30
Dauerlast Ampere 2x 0-3,0
Spitzenlast Ampere
kurzzeitig 5,0
Besonderheit Doppelspannungsgerät bei Reihenschaltung bis 60 VDC V/A Regelbar.
was für eine Sinnvolle Becken Größe kann ich mit dem Netzteil erreichen und welche Maximalen Werkstück Größen kann ich damit Eloxieren.
Muss ich mir zum ausprobieren schon Gedanken bezüglich Umwälzung und Kühlung machen ?
Ich möchte Teile zum Testen gerne in Tiefschwarz mit möglichst großem Glanzeffekt eloxieren (ich weis dazu ist das Netzteil nicht ideal).
Muss ich als Anfänger noch Irgend etwas außer dem Starter Set erwerben um sinnvoll Loszulegen ?
Danke für alle Tips bereits im voraus
ich würde mir gerne das Starter set bestellen um ein wenig zu Testen.
Was habe ich vor :
Mir geht es eigentlich um Motorrad Teile die Eloxieren und Färben möchte.
Die tele werden von der Größe her nicht so riesig sein mal nen Griff oder ein Halter vielleicht mal ne Gabelbrücke.
so und nun die Fragen:
ich habe hier ein Netzteil von Westfalia-Technica (type 1731) mit folgenden Werten:
Ausgangsspannung / Volt: 2x 0-15
2x -30
Dauerlast Ampere 2x 0-3,0
Spitzenlast Ampere
kurzzeitig 5,0
Besonderheit Doppelspannungsgerät bei Reihenschaltung bis 60 VDC V/A Regelbar.
was für eine Sinnvolle Becken Größe kann ich mit dem Netzteil erreichen und welche Maximalen Werkstück Größen kann ich damit Eloxieren.
Muss ich mir zum ausprobieren schon Gedanken bezüglich Umwälzung und Kühlung machen ?
Ich möchte Teile zum Testen gerne in Tiefschwarz mit möglichst großem Glanzeffekt eloxieren (ich weis dazu ist das Netzteil nicht ideal).
Muss ich als Anfänger noch Irgend etwas außer dem Starter Set erwerben um sinnvoll Loszulegen ?
Danke für alle Tips bereits im voraus
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29 Feb. 2016 13:20 #2
von katerleo
___________________________________________________
Wenn Du sicher bist, richtig gemessen zu haben, miss nochmal!
katerleo antwortete auf Re: Anfänger fragen
Hallo, ???????
Ganz am Anfang eine Warnung:
Motorradteile sind oftmals Gußteile aus entsprechender Legierung und damit zum Eloxieren zwischen ausreichend und "völlig un-" geeignet. Da die jeweilige Legierung aber so gut wie nie bekannt ist, bleibt nur probieren. Ein Vorteil ist Deine Absicht, die Teile tiefschwarz färben zu wollen. Gußteile, wenn sie eloxierbar sind, können meist nicht mit hellen Farbtönen versehen werden - schwarz geht aber fast immer.
Da Du ein Doppelnetzgerät besitzt, kannst Du gleichzeitig Teile mit je 2 dm² Oberfläche eloxieren. Die Serienschaltung wirst Du wahrscheinlich nicht brauchen, mit max. 30 V ist jede Eloxierung zu schaffen.
Die Beckengröße ist vom Netzgerät unabhängig, muss halt alles reinpassen und ein paar Zentimeter Abstand zwischen Kathode und Werkstück sollten auch sein.
Das Starterset ist gut, dazu brauchst Du aber noch Schwefelsäure, Behältnisse zum Eloxieren, Schwemmen, Färben und Sealen, mindestens 2 Heizquellen für Färbe- und Sealingbad, und so einigen Kleinkram.
Wenn Du möglichst glänzende Werkstücke erhalten willst, solltest Du die Werkstücke auch nicht mit Hilfe von Natronlauge, sondern mit dem hier im Shop erhältlichen Reinigungsmittel vorbereiten. Außerdem hängt der erzielbare Glanz hauptsächlich von Deinen Fähigkeiten beim Polieren ab. Hochglanz (=Spiegelglanz) der eloxierten Oberfläche erreicht man aber nie alleine durch mechanische Politur, da muss unbedingt chemisch poliert werden. Allerdings sind nicht alle Legierungen chemisch polierbar, am allerwenigsten jedenfalls Gußlegierungen mit hohem Si-Anteil.
Fürs Probieren an kleinen Werkstücken reicht Dein Netzgerät sicher aus, aber für z.B. eine Gabelbrücke wirst Du was Größeres brauchen.
Umwälzung sollte immer sein, erspart eine Menge Ärger über anscheinend unerklärliche Ergebnisse. Kühlung ist bei wirklich kleinen Werkstücken noch nicht unbedingt nötig, wird aber bei höheren Stromstärken, so ab 6 - 8 A, unverzichtbar. Kann man aber auch "russisch" lösen, indem man mit (relativ) wenig Säure anfängt, und eisgekühlte Säure nachgießt, wenns zu warm zu werden droht. Geht aber nur, bis das Becken randvoll ist; Kühlung ist jedenfalls besser...
Grüße, Rudi
Ganz am Anfang eine Warnung:
Motorradteile sind oftmals Gußteile aus entsprechender Legierung und damit zum Eloxieren zwischen ausreichend und "völlig un-" geeignet. Da die jeweilige Legierung aber so gut wie nie bekannt ist, bleibt nur probieren. Ein Vorteil ist Deine Absicht, die Teile tiefschwarz färben zu wollen. Gußteile, wenn sie eloxierbar sind, können meist nicht mit hellen Farbtönen versehen werden - schwarz geht aber fast immer.
Da Du ein Doppelnetzgerät besitzt, kannst Du gleichzeitig Teile mit je 2 dm² Oberfläche eloxieren. Die Serienschaltung wirst Du wahrscheinlich nicht brauchen, mit max. 30 V ist jede Eloxierung zu schaffen.
Die Beckengröße ist vom Netzgerät unabhängig, muss halt alles reinpassen und ein paar Zentimeter Abstand zwischen Kathode und Werkstück sollten auch sein.
Das Starterset ist gut, dazu brauchst Du aber noch Schwefelsäure, Behältnisse zum Eloxieren, Schwemmen, Färben und Sealen, mindestens 2 Heizquellen für Färbe- und Sealingbad, und so einigen Kleinkram.
Wenn Du möglichst glänzende Werkstücke erhalten willst, solltest Du die Werkstücke auch nicht mit Hilfe von Natronlauge, sondern mit dem hier im Shop erhältlichen Reinigungsmittel vorbereiten. Außerdem hängt der erzielbare Glanz hauptsächlich von Deinen Fähigkeiten beim Polieren ab. Hochglanz (=Spiegelglanz) der eloxierten Oberfläche erreicht man aber nie alleine durch mechanische Politur, da muss unbedingt chemisch poliert werden. Allerdings sind nicht alle Legierungen chemisch polierbar, am allerwenigsten jedenfalls Gußlegierungen mit hohem Si-Anteil.
Fürs Probieren an kleinen Werkstücken reicht Dein Netzgerät sicher aus, aber für z.B. eine Gabelbrücke wirst Du was Größeres brauchen.
Umwälzung sollte immer sein, erspart eine Menge Ärger über anscheinend unerklärliche Ergebnisse. Kühlung ist bei wirklich kleinen Werkstücken noch nicht unbedingt nötig, wird aber bei höheren Stromstärken, so ab 6 - 8 A, unverzichtbar. Kann man aber auch "russisch" lösen, indem man mit (relativ) wenig Säure anfängt, und eisgekühlte Säure nachgießt, wenns zu warm zu werden droht. Geht aber nur, bis das Becken randvoll ist; Kühlung ist jedenfalls besser...
Grüße, Rudi
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- powertrain01
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29 Feb. 2016 22:07 #3
von powertrain01
powertrain01 antwortete auf Re: Anfänger fragen
Hallo Rudi,
das hört sich ja schon mal gut an. Ja im ersten Step geht es mir um kleine Teile.
Dass ich noch Behälter und Heizquellen benötige ist mir auch Klar.
wenn ich dich richtig verstanden habe bestelle ich am besten
1 x Starter Set
1 x Reinigungsmittel (oder ist das im Starter Set schon Drin)
1 X Politur
Brauch ich auch das Harteloxal Zusatz mittel ?
dann versuche ich mich an kleinen Bauteilen und schau was rauskommt wenn es Ok ist Brauch ich besseres Equipment
wie Umwälzung größeres Netzteil und bessere Heitz Teile (sowas wie Glühweinkocher hab ich hier irgendwo gelesen).
aber bei Kleinen Teilen kann ich erstmal mit meinem Equipment Spielen und Testen.
Hab ich das so richtig verstanden?
das hört sich ja schon mal gut an. Ja im ersten Step geht es mir um kleine Teile.
Dass ich noch Behälter und Heizquellen benötige ist mir auch Klar.
wenn ich dich richtig verstanden habe bestelle ich am besten
1 x Starter Set
1 x Reinigungsmittel (oder ist das im Starter Set schon Drin)
1 X Politur
Brauch ich auch das Harteloxal Zusatz mittel ?
dann versuche ich mich an kleinen Bauteilen und schau was rauskommt wenn es Ok ist Brauch ich besseres Equipment
wie Umwälzung größeres Netzteil und bessere Heitz Teile (sowas wie Glühweinkocher hab ich hier irgendwo gelesen).
aber bei Kleinen Teilen kann ich erstmal mit meinem Equipment Spielen und Testen.
Hab ich das so richtig verstanden?
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29 Feb. 2016 23:40 #4
von katerleo
___________________________________________________
Wenn Du sicher bist, richtig gemessen zu haben, miss nochmal!
katerleo antwortete auf Re: Anfänger fragen
Hallo!
Ich würde für den Anfang weder an Harteloxieren noch an elektrochemisch Polieren denken. Sobald Du das dekorative Eloxieren im Griff hast, kannst Du über über die Politur nachdenken. Aber Vorsicht und schon von mir erwähnt: Nicht alle (besser wohl: nur wenige) Legierungen können elektrochemisch poliert werden. Wenn Du standardmäßig elektrochemisch polierte Hochglanzeloxierungen erzeugen willst, denk gleich beim Kauf des nächsten Netzgerätes dran, dass Du fürs Polieren mehr Strom benötigst als nur zum Eloxieren.
Harteloxieren und Färben widersprechen einander prinzipiell. Harteloxalschichten sind dicker und feinporiger als dekorative Schichten. Durch die Feinporigkeit wird die Farbaufnahme be-, wenn nicht gar verhindert. Da sind in jedem Fall Tests angesagt!
Ich verwende Edelstahlkochtöpfe und ein altes Kochfeld zum Färben und Sealen. Halbwegs genaue Thermometer sind eine gute Anschaffung. Braucht keine Laborware zu sein, da genügen (digitale, weil bequemer) Küchen- und Bratenthermometer aus dem Supermarkt. Der Bereich von Null bis hundert Grad sollte abgedeckt sein.
Grüße, Rudi
Ich würde für den Anfang weder an Harteloxieren noch an elektrochemisch Polieren denken. Sobald Du das dekorative Eloxieren im Griff hast, kannst Du über über die Politur nachdenken. Aber Vorsicht und schon von mir erwähnt: Nicht alle (besser wohl: nur wenige) Legierungen können elektrochemisch poliert werden. Wenn Du standardmäßig elektrochemisch polierte Hochglanzeloxierungen erzeugen willst, denk gleich beim Kauf des nächsten Netzgerätes dran, dass Du fürs Polieren mehr Strom benötigst als nur zum Eloxieren.
Harteloxieren und Färben widersprechen einander prinzipiell. Harteloxalschichten sind dicker und feinporiger als dekorative Schichten. Durch die Feinporigkeit wird die Farbaufnahme be-, wenn nicht gar verhindert. Da sind in jedem Fall Tests angesagt!
Ich verwende Edelstahlkochtöpfe und ein altes Kochfeld zum Färben und Sealen. Halbwegs genaue Thermometer sind eine gute Anschaffung. Braucht keine Laborware zu sein, da genügen (digitale, weil bequemer) Küchen- und Bratenthermometer aus dem Supermarkt. Der Bereich von Null bis hundert Grad sollte abgedeckt sein.
Grüße, Rudi
___________________________________________________
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09 März 2016 09:08 #5
von MarkusWUG
auch wenns eigentlich unpassend für ein Eloxalforum ist:
Als alternatives Veredelungsverfahren - gerade für Motorradteile - sehe ich "Pulverbeschichten" für Dich.
Mit DIY-Equipment für wenige 100 Euro bringt man damit äußerst professionell aussehende Ergebnisse zustande.
Auch mit Guss- und Stahlteilen.
...markus
MarkusWUG antwortete auf Re: Anfänger fragen
katerleo schrieb: Motorradteile sind oftmals Gußteile aus entsprechender Legierung und damit zum Eloxieren zwischen ausreichend und "völlig un-" geeignet....
auch wenns eigentlich unpassend für ein Eloxalforum ist:
Als alternatives Veredelungsverfahren - gerade für Motorradteile - sehe ich "Pulverbeschichten" für Dich.
Mit DIY-Equipment für wenige 100 Euro bringt man damit äußerst professionell aussehende Ergebnisse zustande.
Auch mit Guss- und Stahlteilen.
...markus
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- Fabian Wendelken
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26 Apr. 2016 19:24 #6
von Fabian Wendelken
Fabian Wendelken antwortete auf Re: Anfänger fragen
Hallo liebes Forum!
Mein Kumpel und Ich sind jetzt auch mit dem Eloxieren angefangen und prompt haben wir ein Problem!
Unzwar sehen unsere Teile trotz gleichem Material und gleichzeitigen Ablauf unterschiedlich aus. Das eine Teil war nach 2 Minuten komplett Farbig, so wie wir es wollten. Zwei weitere waren nach einer halben Stunde noch nicht mal halb so farbig. Woran kann das liegen??
Bitte um Hilfe:)
MfG Fabian
Mein Kumpel und Ich sind jetzt auch mit dem Eloxieren angefangen und prompt haben wir ein Problem!
Unzwar sehen unsere Teile trotz gleichem Material und gleichzeitigen Ablauf unterschiedlich aus. Das eine Teil war nach 2 Minuten komplett Farbig, so wie wir es wollten. Zwei weitere waren nach einer halben Stunde noch nicht mal halb so farbig. Woran kann das liegen??
Bitte um Hilfe:)
MfG Fabian
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- Christoph Drube
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- Moderator
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29 Apr. 2016 15:42 #7
von Christoph Drube
Christoph Drube antwortete auf Re: Anfänger fragen
Hallo!
Das hört sich stark nach mangelhafter Kontaktierung an - d.h. dass bereits die Schichtbildung nicht oder nur unvollständig durchgeführt wurde.
Für eine genauere Analyse wären aber noch weitere Angaben hilfreich:
Wie wurden die Teile kontaktiert und eloxiert? Einzeln, zusammen, nacheinander?
Welche Farbstoffe wurden verwendet?
Einen "Vordruck" für die Fehlerbeschreibung findet man auch hier im Forum .
Mit freundlichen Grüßen
Christoph Drube
Electronic Thingks
Das hört sich stark nach mangelhafter Kontaktierung an - d.h. dass bereits die Schichtbildung nicht oder nur unvollständig durchgeführt wurde.
Für eine genauere Analyse wären aber noch weitere Angaben hilfreich:
Wie wurden die Teile kontaktiert und eloxiert? Einzeln, zusammen, nacheinander?
Welche Farbstoffe wurden verwendet?
Einen "Vordruck" für die Fehlerbeschreibung findet man auch hier im Forum .
Mit freundlichen Grüßen
Christoph Drube
Electronic Thingks
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11 Mai 2016 09:37 #8
von Fabian Wendelken
Fabian Wendelken antwortete auf Re: Anfänger fragen
Hallo
Vielen dank für die Hilfe, Fehler behoben!
Wir hatten die Teile an 1mm drehten befestigt, dann wird der Kontakt abgerissen sein bei zwei Teilen..
LG Fabian
Vielen dank für die Hilfe, Fehler behoben!
Wir hatten die Teile an 1mm drehten befestigt, dann wird der Kontakt abgerissen sein bei zwei Teilen..
LG Fabian
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