Passwortänderung / Changing password

Bitte legen Sie Ihr Passwort neu fest, da Ihr verschlüsseltes Passwort nicht ins neue Forum übernommen werden konnte!
Please set a new password, because we couldn't migrate it to the new forum!

Durchbrennen bei größerem Werkstück - Ratlos.

Mehr
14 Juni 2014 19:49 #1 von D. Fuchs
Hallo! :-)

Ich hoffe, jemand kann mir die richtige Richtung weisen.

Heute hatte ich das erste mal ein größeres Aluminiumteil, dass ich eloxieren wollte. Knapp 900 cm^2 um genau zu sein. Mein Netzteil schafft max.
Die Stromstärke des Netzteils wurde auf 10.7 Ampere eingestellt, damit fuhr ich eine Flächendichte von 1.2 Ampere pro Quadratdezimeter, was meinem mittlerweile schon oft gut erzeugtem Harteloxal entspricht. Temperatur dabei auf 0-5 Grad. Soviel zu den Grundparametern. Der Legierungstyp ist unbekannt.

Das Problem: An manchen Stellen brennt das Material direkt nach dem Einschalten durch - sprich es zischt und brodelt kurz, partielle Auflösung des Aluminiums erfolgt (kleine Kerbe auf dem ersten Bild) und an dieser Stelle findet kurzzeitig ein maßlos unkontrolliertes Wachsum statt - weil für diesen kurzen Moment anscheinend eben die geballten 10 Ampere dort durchfließen. Also quasi als wäre die alte Eloxalschicht nur partiell entfernt worden, das fiel mir dazu ein - ist aber definitiv nicht der Fall, es wurde ausreichend abgebeizt, anschließend per Meßgerät zusätzlich überprüft. Nach diesem kurzen "Erstknall" findet alles seine Ruhe und der Strom ist scheinbar gleichmäßig auf dem Werkstück verteilt.

Die beiden Fotos sind von diesem Phänomen - Tatsächlich hinterher noch in die Farbe gehalten, um die entspr. Stellen stärker hervorzuheben - während der Rest des Stücks die Farbe (Grau + BronzeTitan) nur sehr schwach angenommen hat (Harteloxal eben), sind die entsprechenden Stellen mit ihren verbrannten Riesenporen völlig dichtgeklatscht, von der Kerbe der angeschmurgelten Kante mal ganz abgesehen. Das zweite Bild, mit dem runden Fleck, ist genau die Rückseite der Kontaktierungsstelle. Das andere hingegen eine ganz andere Kante, die mit Kontaktierung nichts zu tun hat und auch sonst nirgendwo "aneckte" o.ä. .

Woran kann das liegen? Mir fällt absolut nichts ein. Die Kontaktierung Netzteil<->Werkstück erfolgt über ein Titanblech, welches mittels Federmechanismus fest angepresst wird (Bohrungen und Co. hier nicht möglich). Der Kontakt ist mit etwa 4cm^2 relativ großzügig und definitiv plan und fest! Auffahrgeschwindigkeit wurde meines Erachtens nach sanft durchgeführt, also bis zu den 10 Ampere langsam von 2 ausgehend rauf, über etwa 60 Sekunden hinweg. Die Entfernung zur Kathode im Bad betrug an keiner Stelle weniger als 6cm, daher rührte definitiv auch kein Funkenübersprung.

Danke im voraus und schönes Restwochenende! :-)

Bitte Anmelden um der Konversation beizutreten.