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Erster Versuch-Einige Fragen
ich lese schon seit einiger Zeit mit und habe nun meinen ersten Eloxierversuch gestartet; was soll ich sagen, er ging in die Hose.
Mein Aufbau sah wie folgt aus:
Erster Versuch:
Bleiblech als Kathode, Alu 99,5% als Anode.
Alu gebeizt und anschließend gespült und für 60 Min mit 12V eloxiert-> wieder mit dest. Wasser gespült und dann in Simplicol Farbe Rot für 20 Min.
Leider ging die Farbe beim ersten Kontakt mit Wasser ab.
Zweiter Versuch:
Alu 99,5 Kathode und Anode.
Gebeizt, Gespült und dann für 120 Min eloxiert. Diesmal nahm ein kleiner Bereich minimal Farbe auf aber immer noch nichtmal ansatzweise zufriedendstellend. Während des Eloxierens floss nur ein Strom von 0,5A müsste da nicht etwas mehr kommen? Das Netzteil schafft 4A
Ich bin am verzweifeln!!!
Woran kann es liegen? Ich habe leider kein geregeltes Netzteil zur Verfügung weil bevor ich mir Eloxierfarbe und ein Netzteil zulege meine Legierung testen wollte, wozu es ja garnicht kam weil es nichtmal mit Alu 99,5 funktionierte.
Ich hoffe einige der Profis hier haben ein paar Tips für mich.
Vielen Dank!
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Nicht böse sein, das ist Ironie:
Du erzählst da die Geschichte des Rennfahrers, der sich ein Rennfahrzeug erst zulegen will, nachdem er mittels seines Seifenkistchens die Windschlüpfrigkeit seines Helms getestet hat...
Ich hoffe, es war zu verstehen, worauf ich hinaus will.
Ein regelbares Netzgerät, mit dem man den Strom konstant halten kann, ist für's Eloxieren unabdingbar.
Ob linear geregelt oder Schaltnetzteil ist Geschmackssache, funktioniert beides.
Wichtig ist die maximal zur Verfügung gestellte Spannung, die sollte mindestens 30 V betragen.
Ein maximaler Strom von 10 A, der dauernd entnommen werden kann, reicht für den Anfang auch aus.
Dein Versuch war zum Scheitern verurteilt, weil durch die zu kleine Spannung von 12 V ein ebenso zu kleiner Strom geflossen ist, der keinen ordnungsgemäßen Schichtaufbau zustande brachte!
Bleikathode ist erste Wahl!
Grüße, Rudi
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Wenn Du sicher bist, richtig gemessen zu haben, miss nochmal!
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Also kann ich das Eloxieren ohne eine Spannungsquelle <30V vergessen? Ich dachte für ein erstes Ergebnis kann ich es mit meinem 12V 4A Netzteil versuchen, na gut.
Aber zur Klärung:
Es floss ein Strom von ca. 500mA
12V / 0,5A = 24OHM
30V / 24OHM = 1,25A
Was würde mir in dem Fall eine 10A Netzteil nützen wenn doch nur maximal 1,25A benötigt werden? Oder liege ich mit meiner Rechnung falsch? Wirkt das Ohmsche Gesetz bei galvanischen Zellen nicht?
Habe auch hier im Forum von einigen Leuten gehört(gelesen) habe, die mit 12V Festspannung brauchbare Ergebnise erzielt haben. Teilweise hatten diese Probleme mit zu hohen Strömen?!
www.electronic-thingks.de/forum.html?read,8,1440,1442#msg-1442
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Wenn Du die Anleitung gelesen hast, dann kennst Du die heilige Formel des (Hobby-) Eloxierers:
Bei einer Säurekonzentration von 15% und einer Badtemperatur von 15 - 20° C hat ein Strom von 1,5A pro 100cm² von der Säure benetzter Oberfläche 60 Minuten lang zu fließen.
Der Strom muß also einstellbar sein und konstant gehalten werden können. Daher Labornetzteil!
Die Spannung, die erforderlich ist, den Strom durch das ganze System zu treiben, muß sich frei einstellen können und liegt bei den oben erwähnten Parametern bei ungefähr 15 - 18 V. Will man dickere Schichten erzeugen und wählt eine geringere Säurekonzentration von z.B. 10%, dazu noch tiefere Badtemperaturen von unter 10° C, dann kann die erforderliche Spannung leicht in Bereiche von 30 V und mehr steigen. Auch deswegen: Laborntzteil!
Erfahrungsgemäß werden die zu eloxierenden Werkstücke im Laufe der Zeit größer, man findet immer mehr Anwendungen, als man es sich anfangs denken kann! Plötzlich hat man dann ein Werkstück, das unbedingt eloxiert werden soll, aber deutlich mehr Strom erfordert, als das Netzgerät abgeben kann. Daher lieber gleich 10 A, als später einmal bei 6 A weinen müssen...
Grüße, Rudi
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Allerdings ist bei deinen spärlichen Leistungsdaten die Deadline schon bei 48Watt erreicht.
Nur zum Vergleich: Kräne, Metallhaken und Konstruktionen, um schwere Teile anzuhängen haben ja auch nicht bei ihrer angegebenen maximalen Tragkraft die Grenze erreicht. Diese wird i.d.R. so gewählt, dass eine zwei- bis dreifache Sicherheit nach oben gewährleistet ist. Ebenso sollte es sich mit dem Netzteil verhalten.
Gruß Teiwaz
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Ich hätte die Möglichkeit ein günstiges 5A 0-30V Netzteil zu bekommen.
Kann ich dieses für mein Vorhaben benutzen oder wäre es rausgeschmissenes Geld?
Meine Teile die ich eloxieren möchte haben eine Oberfläche von 70,1 und in Ausnahmefällen 300cm² .
Es handelt sich bei mir also vorwiegend um Kleinteile die durch Fräsen/ Drehen bearbeitet wurden.
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wie günstig ist günstig? denn kan man(/n) dir evtl dazu oder davon abraten
Die Erfahrung sagt in jedem Fall das einmal angefangen zu eloxieren, sich IMMER und ÜBERALL Teile finden die man(n) auf einmal loxxen will, ergo werden die Teile auch gern mal größer^^
mein Tipp: nimm ein 10´er und hab einfach Ruhe
Grüße, Benny
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Was ich so finden konnte:
www.reichelt.de/Labornetzgeraete/HCS-320...=4952&artnr=HCS+3202
www.pollin.de/shop/dt/OTU4OTQ2OTk-/Strom...3010_0_30_V_10A.html
Was mich bei dem Reichelt Teil wundert ist der Aufdruck auf dem Gerät "AUX. OUTPUT MAX. 5A"
Obwohl in der Beschreibung steht: 0-10A. Was hat das zu bedeuten
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beim ersten ist zuviel Schnickschnack ( Ansteuern nur über Software !?! HÄÄ? ) für komisch Geld. 5Out Max interpretier ich mal als 5Ampere DauerlastStrom, also 5 Ampere die du Dauerhaft ziehen kannst, und 10 Maximal ( Kurzzeitig )
des Zweite hab ich so in Betrieb, nur von "QJE" is aber baugleich
Grüße, Benny
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habe mir nun ein Netzteil ausgeliehen. 0-24V 20A und 0-40V 10A.
Leider nur mit Spannungsregelung.
Ich saß also fleißig eine Stunde daneben um den Strom konstant zu halten, wobei ich sehr wenig regeln musste.
Nach dem Farbbad sah das Ergebnis leider so aus. Lediglich der Bereich der sich im Bereich der Oberfläche des Farbbades befand hat etwas Farbe angenommen.
Warum?
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Anode und Kathode aus 99% Alu. Auch zeigt mein Multimeter das im Bereich des Pfeils der nach unten zeigt kein Durchgang zu messen ist.
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Ob es bei fehlender Überwachung / Regulierung aber zu einem so schlechten Ergebnis kommt weiß ich nicht ... wäre aber mal ne Vermutung, dass die Temperatur im unteren Bereich des Beckens nicht im Bereich zwischen 15-20°C war ... hast Du denn eine Badumwälzung im Einsatz?
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Habe mir hier im Shop die Farbe gekauft und zusätzlich eine umwälzung verwendet, hier lag also der Fehler.
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