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Wasserstoff
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- Christoph Drube
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Naja, je nach Menge sollte man schon dafür sorgen, dass er vernünftig abziehen kann. Dabei sollte man Ventilatoren mit Bürstenmotoren etc. natürlich vermeiden wegen der Funkengefahr.
Wasserstoff ist aber sehr leicht und steigt deshalb sehr schnell nach oben. Eine einfache Abzughaube mit schrägem Plastikrohr nach draußen sollte vollkommen ausreichen.
Eventuell sollte man sich für das Säurebad einen passenden, dicht sitzenden Deckel mit Flansch anfertigen, auf den dann ein flexibler Schlauch gesteckt werden kann.
Mit freundlichen Grüßen,
Christoph Drube
Electronic Thingks
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- Reinhard
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'Dunstabzug' ist sehr wichtig! Schon bei einem relativ kleinen
Werkstück kriegt man keine Luft mehr wenn man sich über den Galvanisierbehälter beugt.
Ich habe das auch mit einem flexiblen Schlauch und einem 12V-
PC Ventilator gelöst. Leider ist die Luft die man absaugt (Wasserstoff) noch so aggressiv, dass zB Alu-Rohre zerfressen werden.
Der Ventilator wird wohl auch nicht lange machen.
Was machten die anderen Galvanisierer diesbezüglich?
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- Christoph Drube
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Ich verwende bei meinem Behälter einen durchsichtigen Deckel mit Stutzen. Auf diesen kommt ein PVC-Schlauch (etwa 30mm Durchmesser. Dieser führt dann in ein kleines Bad mit klarer Sodalösung, in die ich etwas Indikatorflüssigkeit getropft habe.
Die Säuredämpfe werden so neutralisiert und man sieht direkt, wenn die Lösung verbraucht ist (= neutral bis sauer).
Hinter diesem Bad bleibt dann nur noch der Wasserstoff, den ich dann per Schlauch aus dem Fenster leite.
Man kann natürlich auch Ballons damit füllen
Dadurch, dass alles luftdicht schließt (Gummidichtungen in den Deckeln), benötigt man auch keinen Ventilator - der Gasdruck reicht aus.
PC-Lüfter sind fast immer bürstenlos - damit sollte man den verbleibenden Wasserstoff ebenfalls absaugen können (der Tipp ist aber ohne Gewähr
Mit freundlichen Grüßen,
Christoph Drube
Electronic Thingks
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Aber dieser Punkt ist sehr wichtig und fehlt m.E. in der Standard-Eloxieranleitung. Christoph sollte das ausführlich(er) beschreiben!
MfG Reinhard
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MfG
Christoph
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- Christoph Drube
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*Noch* besser wäre vermutlich eine Art Magnetrührer für Gase:
Im Abluftrohr sitzt ein Lüfter mit Stabmagneten und außerhalb ein weiterer rotierender Magnet, der diesen dann mitnimmt.
problematisch könnte dann höchstens noch Funkenbildung im Achslager werden ... aber auch das bekommt man ja magnetisch, also berührungslos in den Griff
Ich bin mir sicher, dass es so etwas schon gibt, aber vermutlich *richtig* teuer für die chemische Industrie
Mit freundlichen Grüßen,
Christoph Drube
Electronic Thingks
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Was passiert denn eigentlich wenn der Lüftermotor Funken versprüht???? Silvesterfeuerwerk?
MfG Reinhard
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- Christoph Drube
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Aber im Ernst: beim richtigen Wasserstoff/Luft-Gemisch kann es schwere Explosionen geben. Nicht umsonst heisst das auch 'Knallgas' ...
Als Beispiel sollte man sich den Zustand der (mit Wasserstoff gefüllten) 'Hindenburg' nach der Katastophe 1937 ansehen - und da war das Mischungsverhältnis gar nicht ideal. Bei 'optimaler' Mischung hätte es wohl eine Explosion in Sekundenbruchteilen gegeben und es wäre nur noch Staub runtergekommen.
Wenn der Wasserstoff aber immer direkt abgeleitet wird und man nicht in gerade im 1m-Becken mit 50A eloxiert, ist die im Rohr vorhandene Wasserstoffmenge derartig gering, dass es (wenn überhaupt) nur zu einer winzigen Verpuffung kommen wird.
Wenn die Säure natürlich wie kochendes Wasser blubbert, sollte man sich schon Gedanken machen
Am sichersten und preiswertesten ist immer noch eine Haube oder ein dichtschliessender Deckel mit senkrechtem Rohr/Schlauch nach oben - ganz ohne Lüfter.
Mit freundlichen Grüßen,
Christoph Drube
Electronic Thingks
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Du schreibst in dem Beitrag:
Ich verwende bei meinem Behälter einen durchsichtigen Deckel mit Stutzen. Auf diesen kommt ein PVC-Schlauch (etwa 30mm Durchmesser. Dieser führt dann in ein kleines Bad mit klarer Sodalösung, in die ich etwas Indikatorflüssigkeit getropft habe.
Die Säuredämpfe werden so neutralisiert und man sieht direkt, wenn die Lösung verbraucht ist (= neutral bis sauer).
Hinter diesem Bad bleibt dann nur noch der Wasserstoff, den ich dann per Schlauch aus dem Fenster leite.
Man kann natürlich auch Ballons damit füllen
Dadurch, dass alles luftdicht schließt (Gummidichtungen in den Deckeln), benötigt man auch keinen Ventilator - der Gasdruck reicht aus.
Wenn ich das richtig verstanden habe, dann neutralisiert die Sodalösung den Schwefelsäuredampf, so dass nur noch Wasserstoff übrig bleibt. Dies geschieht, indem der Schwefelsäuredampf und der entstandene Wasserdampf zwangsweise durch die Sodalösung geführt wird.
Ich kann mir im Moment nur nicht so richtig vorstellen, wie denn der Schlauch in das Bad geführt wird... Funktioniert das wie ein Syphon? Besteht die Möglichkeit, dass du von dieser Vorrichtung ein Foto machst, so dass man sich dies etwas besser vorstellen kann?
Eine solche Konstuktion wäre die Lösung meines Problems, welches ich kürzlich gepostet habe.
In welcher Konzentration wird eine solche Sodalösung angesetzt und woher bekommt man denn Soda? Als Pulver?
Also, wenn du noch Lust auf etwas Anfängernachhilfe hast, dann erklär mir das doch noch bischen ausführlicher. Hierfür schon mal jetzt vielen Dank!
Grüsse aus Stuttgart, Dietmar.
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- Christoph Drube
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Leider kann ich im Moment noch keine Fotos liefern, da wir unsere Prozessstraße komplett neu aufbauen und deswegen alles zerlegt ist.
Zum Aufbau aber folgendes:
Bei meiner ersten Version führt einfach ein Rohr von oben in die Sodalösung nach dem Prinzip einer chemischen Waschflasche.
Siehe auch in der Wikipedia .
Natürlich kann man das noch beliebig verbessern - z.B. durch entsprechende Sprudeleinsätze am Boden des Gefäßes, um durch den aufsteigenden Blasennebel eine noch bessere Neutralisation zu erzielen. Meines Wissens nach gibt es solche porösen 'Schwämme' für Aquarien, um das Lösen des Sauerstoffs im Wasser zu verbessern.
Soda sollte man in jeder besseren Drogerie erhalten. Hier gibt es z.B. welche bei dm Drogeriemärkten oder im Hit (500g für 99 Cent)
Genau so gut ist aber auch Backpulver (=Natron) oder auch eine schwach angesetzte Ätznatronlösung. Diese wandelt sich durch das CO2 der Luft eh langsam in Soda um
Mit freundlichen Grüßen,
Christoph Drube
Electronic Thingks
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Wenn ich während des Bades ein Deckel aufsetze mit dem Luftschlauch nach drausen ,wo hänge ich denn mein Werkstück hin, daß normalerweise an einer Aufhängevorrichtung hängt?
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- Christoph Drube
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ich hatte mir damals eine Durchführung für die Kontakte ins Bad und eine Auflage für den Träger innerhalb der Box gebaut - ähnlich wie in unter 'Galerie' bei Herrn Fisch zu sehen.
Mit freundlichen Grüßen,
Christoph Drube
Electronic Thingks
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- Dieter
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da ich in Kürze beginnen will Aluteile einer Kleinserie zu eloxieren, bin ich bei einer Suche im Web über Wikipedia auf diese tolle Seite und das Forum gestoßen.
Hier steckt wirklich ne Menge know how drin und die Anleitungen gefallen mir sehr gut.
Da ein Forum ja auch immer vom Wissen aller Beteiligten lebt, möchte ich hier auch meine Tips zum Thema Wasserstoff loswerden.
Knallgas ist höchst explosiv, auch in kleinen Mengen wie sie hier auftreten können. Man sollte auf keinen Fall einen nicht EX-geschützten Motor für eine Absaugung benutzen !
Man kann das Ganze aber auch herumdrehen, indem man das Säurebad mit einem luftdichten Deckel verschließt und das Bad dann mit einem kleinen Ventilator durch einen zweiten, (Zuluftstuzen) belüftet.
Schaltet man den Ventilator ein bevor man den Prozess in Gang setzt, kann kein Knallgas in Kontakt mit dem Motor kommen.
Das Knallgas wird dann nämlich durch den Abluftstutzen herausgedrückt.
Wenn man die Wärme im Hobbyraum nicht zum Fenster hinausblasen will, holt man sich die Zuluft auch noch über ein zweites Rohr von draußen.
So wird eine EX-Belüftung in der Industrie normalerweise aufgebaut, auch wenn dann immer noch ein explosionsgeschützter Motor verbaut werden muß.
Vielleicht hilft der Tip ja bei der Konstruktion der ein oder anderen Eloxierstation und macht das Leben des Hobbyisten etwas sicherer.
Gruß Dieter
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Was verwendest Du für einen Luftdichten Behälter? Wie groß ist er? Hat er einen Ablaufhahn? Ich benötige locker einen mit 100l damit ich noch genug Kühlmittel rein bekomm.
MfG
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Herr Drube schreibt Dieser führt dann in ein kleines Bad mit klarer Sodalösung, in die ich etwas Indikatorflüssigkeit getropft habe.
Die Säuredämpfe werden so neutralisiert und man sieht direkt, wenn die Lösung verbraucht ist (= neutral bis sauer).
Ich habe bereits meine Eloxieralage um ein Sodalösung Reinigungsbeälter erweitert. Das funktioniert so gut,dass man jetzt über dem verschloßenem Behälter( während des Eloxierens) buchstäblich essen kann.
Jedoch weiss ich noch nicht wann die Lösung verbraucht wird. entweder mit pH meter messen oder lieber mit Indikatorflüssigkeit.
Aber woher kann man sie beziehen? Oder reicht einfach Rotkohlsaft aus der dose? Haben die Säuredämfe eine chemische Bezeichnung?
Servus
Rafael
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- Christoph Drube
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rafatec schrieb: Jedoch weiss ich noch nicht wann die Lösung verbraucht wird. entweder mit pH meter messen oder lieber mit Indikatorflüssigkeit.
Aber woher kann man sie beziehen? Oder reicht einfach Rotkohlsaft aus der dose? Haben die Säuredämfe eine chemische Bezeichnung?
Flüssigindikator ist eine gute Wahl. Es gibt z.B. die "Unisol"-Indikatoren - einfach mal danach suchen lassen.
Rotkohlsaft dürfte sich mit der Zeit zersetzen bzw. schimmeln.
Die Säuredämpfe bestehen hauptsächlich aus Schwefelsäure selbst (H2SO4).
Mit freundlichen Grüßen
Christoph Drube
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