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temperaturmesstechnik

  • Chrischan
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07 Jan. 2010 12:10 #1 von Chrischan
temperaturmesstechnik wurde erstellt von Chrischan
ich stelle gerade überlegungen dazu an, wie ich die temperaturmessung gestalte.

da mein behälter nachher verschlossen arbeitet um die ungwünschten gase mittels schlauch an die umgebung ab zu transportieren möchte ich eine möglichkeit haben die badtemperatur von außen ablesen zu können.

meine idee war nun einen pt100 widerstand und ein voltmeter zu nutzen. darüber kann ich den widerstand messen und die temperatur ermitteln.

meine frage ist nun: wie sieht die verträglichkeit des schwefelsäurebades mit der elektrotechnik aus? ich würde den pt100 im bad befestigen und vermutlich auch die lötstellen samt kabel ein stück eintauchen lassen. geht das?
so wie ich es mal gehört habe (achtung: gefährliches halbwissen an) wird der widerstand im messgerät über eine brückenschaltung gemessen. das heisst, dass ein strom am pt100 anliegt und dann über den spannungsabfall der widerstand ermittelt wird.

stimmt das? gibt das denn nicht probleme in einem elektrolysebad voller freier ladungsträger?

danke

Chrischan

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07 Jan. 2010 22:21 #2 von Christoph Drube
Hallo!

ich würde den pt100 im bad befestigen und vermutlich auch die lötstellen samt kabel ein stück eintauchen lassen. geht das?

Nein. Das dürfte die baldige Zerstörung des Sonsors und dann des Säurebades (Zinn, Kupfer etc.) zur Folge haben.

Die gesamte Sensorik sollte also absolut dicht versiegelt sein. Dazu kann man z.B. den Sensor mit Heisskleber vergießen (bei Giessharz gibt es bzgl. der dauerhaften Schwefelsäureresistenz unterschiedliche Aussagen der Hersteller).
Oder man klebt den Sensor innen in ein kleines Vierkantaluminiumrohr und vergießt dieses mit Heisskleber bzw. schweisst, crimpt dieses unten zu. Das hat den Vorteil des sehr schnellen Ansprechens des Sensors. Da sich Aluminium langsam in Schwefelsäure auflöst (über Wochen und Monate), würde ich den Sensor nach dem Anodisieren aus dem Bad entfernen. Titan ginge natürlich auch.
Oder man vergiesst ihn in einem Reagenzglas, wobei dann natürlich die Ansprechzeit leidet. Aber es geht dabei ja auch nicht um Sekunden ...

Wichtig ist nur: der Sensor muss komplett geschützt werden.

Zur Auswertung gibt es auf PT100 einstellbare Geräte, da dessen Kennlinie nicht linear ist. Meist wird ein Strom eingeprägt und dann der Spannungsabfall gemessen.

Mit freundlichen Grüßen,
Christoph Drube
Electronic Thingks

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