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Verweildauer im Eloxalbad

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01 Sep. 2005 00:50 #1 von Gast
Verweildauer im Eloxalbad wurde erstellt von Gast
Guten Abend

Ich hätte mal eine Frage zur Verweildauer bzw. deren Überschreitung.

Wenn das Werkstück länger als die berechneten 1 A pro Sek und cm² im Bad verweilt, welche Negativen Folgen ergeben sich dann.

Werden nur die Poren tiefer oder beginnt wird die Oberfläche dann gleichmäßig abgetragen, was zu einer Volumenverminderung führt?

Grüße

Simon Klopp

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01 Sep. 2005 00:51 #2 von Gast
Gast antwortete auf Verweildauer im Eloxalbad
Sorry, habe mich verschrieben und meinte natürlich eine Ladungsmenge von 1A pro MINUTE und cm²!

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01 Sep. 2005 12:56 #3 von DEC
DEC antwortete auf Verweildauer im Eloxalbad
Hallo,
meines Wissens wird nur die Eloxalschicht dicker und somi die Poren tiefer. Es dürfte eigentlich keine negativen Folgen haben, außer dass dein Werkstück halt größer wird.

Mit freundlichen Grüßen
Sascha Schäfer

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01 Sep. 2005 21:56 #4 von Simon Klopp
Dachte ich eingenlich auch!

Hab zwar mal gehört, daß sich nach 'verabreichen' der zumindest erforderlichen Ladungsmenge eine Art 'elektrochemischen Gleichgewicht' einstellt und weitere Ladungsmenge keine sichtbare Wirkung zeigt, also direkt in Wärme umgesetzt wird, aber wie dem auch sei, es hat zumindest keine negativen Folgen.

Die Berechnung über die erforderliche Ladungsmenge scheint wohl hauptsächlich als anhalt gedacht, damit die 'professionellen' nicht unnötig Energie 'rausschleudern'

Grüße

Simon

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01 Sep. 2005 22:21 #5 von DEC
DEC antwortete auf Verweildauer im Eloxalbad
Hallo,
irgendwann ist deine Eloxalschicht so dick, dass der elektrische Wiederstand so graß wird, dass keine Strom mehr fließt. Dann baut sich deine Eloxalschicht auch nicht mehr weiter auf.

Mit freundlichen Grüßen
Sascha Schäfer

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02 Sep. 2005 09:26 #6 von Christoph Drube
Noch ein Nachtrag dazu (das fehlt noch in der Anleitung - die kommt demnächst stark überarbeitet raus):

Die Temperatur des Eloxierbades spielt eine nicht unwichtige Rolle dabei. Es ist nämlich nicht nur so, dass sich eine Eloxalschicht bildet - ebenso trägt bei höheren Temperaturen die Säure auch Aluminium ab, so dass unter ganz ungünstigen Bedingungen die Teile auch schrumpfen können.

EIn gewisser Aluminiumgehalt in der Säure ist durchaus normal und auch erwünscht, um das oben schon angesprochene Gleichgewicht (Stichwort Lösungsdruck) hin zum festen Aluminium zu verschieben.

Höher als 25 Grad sollte die Badtemperatur möglichst nicht ansteigen.

Mit freundlichen Grüßen,
Christoph Drube
Electronic Thingks

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09 Sep. 2005 11:03 #7 von Gast
Gast antwortete auf Verweildauer im Eloxalbad
Ich habe eine Versuchsreihe gestartet, und gleiche Teile unterschiedlich lange einer 'Bestromung' ausgesetzt. Überschreitet die Zeit eine gewisse dauer, wird die Oberfläche leicht gelblich und unregelmäßig. Ich empfehle jedem, mit seinem 'Gerät' eine Testreihe zu starten und dann die besten Werte empirisch zu ermittel.
PS:
Ich eloxiere nach einer Anleitung von C. Drube vom März 1999.

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16 Sep. 2005 14:43 #8 von Ralfk
Ralfk antwortete auf Verweildauer im Eloxalbad
Hallo

irgendwann ist deine Eloxalschicht so dick, dass der elektrische Wiederstand so graß wird, dass keine Strom mehr fließt. Dann baut sich deine Eloxalschicht auch nicht mehr weiter auf.

Also so ganz kann ich das nicht Nachvollziehen. Die Eloxalschicht ist doch noch garnicht da. Diese wird doch erst gebildet, wenn das Aluminium verdichtet wird.
Meiner Meinung würde nach evigen anodisieren kein Aluminium mehr übrig bleiben, weil sich die Poren an den Spitzen wieder abtragen wenn sie zu lange im Bad bleiben.

Gruß Ralf

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16 Sep. 2005 15:43 #9 von DEC
Hallo,
die Eloxalschicht bildet sich hauptsächlich im Schwefelsäurebad aus und durch das Sealen werden die Poren nur geschlossen und somit wird auch die Oberfläche härter. Das Sealen dient nur um die Eloxalschischt in die letztendliche Schicht umzubilden.
Warum sollen sich deiner Meinung die Spitzen abtragen?

Mit freundlichen Grüßen
Sascha Schäfer

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