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Der zweite Versuch wieder missglückt (Ich weiss nicht mehr weiter)
07 Dez. 2008 18:53 #1
von speedy
Der zweite Versuch wieder missglückt (Ich weiss nicht mehr weiter) wurde erstellt von speedy
wie folgt bin ich vorgegangen :
10 l desteliertes Wasser mit 10 l Batteriesäure verdünt
Kathode aus Alu
Werkstücke (mehrere kleine Teile) mit Titandraht ordentlich umwickelt.
mit Krokoklemmen angeschlossen,wobei die klemmen selbst im Bad in behrürhung waren.
3A ,11V Stromstärke
Die ersten zehn Minuten stiegen Bläschen direkt nur an der Klemme auf ,danach viel die Amperzahl auf Null und nix ging mehr.
Bitte um Hilfe
gruss
Matze
10 l desteliertes Wasser mit 10 l Batteriesäure verdünt
Kathode aus Alu
Werkstücke (mehrere kleine Teile) mit Titandraht ordentlich umwickelt.
mit Krokoklemmen angeschlossen,wobei die klemmen selbst im Bad in behrürhung waren.
3A ,11V Stromstärke
Die ersten zehn Minuten stiegen Bläschen direkt nur an der Klemme auf ,danach viel die Amperzahl auf Null und nix ging mehr.
Bitte um Hilfe
gruss
Matze
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07 Dez. 2008 21:02 #2
von Lars
Moin
Deine Krokoklemmen waren bestimmt nicht aus Titan sondern aus Stahl oder? Wenn ich mich recht erinnere hast du eine Alu konstruktion im becken die ein Schlauch system hält oder? Die ist ebenfals störend auf das ergebniss.
Deine Krokoklemmen waren bestimmt nicht aus Titan sondern aus Stahl oder? Wenn ich mich recht erinnere hast du eine Alu konstruktion im becken die ein Schlauch system hält oder? Die ist ebenfals störend auf das ergebniss.
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07 Dez. 2008 21:07 #4
von Christoph Drube
Hallo Matze,
zuerst einmal: keine Panik!![:-) :-)]()
Wenn der Strom ganz abrupt abreisst, ist die Diagnose ziemlich eindeutig: das geschieht immer dann, wenn sich zwischen Draht und Bauteil eine Eloxalschicht gebildet hat. Dann sinkt der Strom sofort auf 0.
Also, ganz wichtig:
Der Draht muss wirklich absolut fest sitzen!
Wenn die Bauteile Ösen, Bohrungen etc. besitzen, am besten den Draht in 'V'-Form einstecken, so dass dessen Federdruck gegen die Innenwände wirken kann - es darf nichts wackeln (keinesfalls also wie auf eine Perlenschnur auffädeln).
Auch wichtig: im Bad selbst dürfen auf der Anodenseite ausschließlich Aluminium und am besten Titan verwendet werden. Es dürfen hier keinesfalls andere Metalle (insb. Eisen) mit dem Bad in Berührung kommen!
Mit freundlichen Grüßen,
Christoph Drube
Electronic Thingks
zuerst einmal: keine Panik!
Wenn der Strom ganz abrupt abreisst, ist die Diagnose ziemlich eindeutig: das geschieht immer dann, wenn sich zwischen Draht und Bauteil eine Eloxalschicht gebildet hat. Dann sinkt der Strom sofort auf 0.
Also, ganz wichtig:
Der Draht muss wirklich absolut fest sitzen!
Wenn die Bauteile Ösen, Bohrungen etc. besitzen, am besten den Draht in 'V'-Form einstecken, so dass dessen Federdruck gegen die Innenwände wirken kann - es darf nichts wackeln (keinesfalls also wie auf eine Perlenschnur auffädeln).
Auch wichtig: im Bad selbst dürfen auf der Anodenseite ausschließlich Aluminium und am besten Titan verwendet werden. Es dürfen hier keinesfalls andere Metalle (insb. Eisen) mit dem Bad in Berührung kommen!
Mit freundlichen Grüßen,
Christoph Drube
Electronic Thingks
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07 Dez. 2008 21:15 #5
von speedy
hallo christoph,
also die Teile habe ich so befestigt wie Du es sagst und auch richtig fest,dann wird es wohl an den Klemmen gelegen haben.
Oder kann es was damit zu tun haben dass sich die Halterungen für meine Kühlung (alu eloxiert)drin befinden (sehe foto in der galerie),jedoch die nicht im direktem Kontakt zum Strom stehen.
also die Teile habe ich so befestigt wie Du es sagst und auch richtig fest,dann wird es wohl an den Klemmen gelegen haben.
Oder kann es was damit zu tun haben dass sich die Halterungen für meine Kühlung (alu eloxiert)drin befinden (sehe foto in der galerie),jedoch die nicht im direktem Kontakt zum Strom stehen.
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07 Dez. 2008 21:32 #6
von Christoph Drube
Hallo nochmal,
Oder kann es was damit zu tun haben dass sich die Halterungen für meine Kühlung (alu eloxiert)drin befinden (sehe foto in der galerie),jedoch die nicht im direktem Kontakt zum Strom stehen.
Es ist nicht optimal, weil sich das Alu natürlich mit der Zeit auflöst (sofern Du die Säure nicht nach dem Eloxieren ablässt), aber als Ursache für den Abbruch scheidet das aus.
Ob es wirklich an den Klemmen lag, muss man sehen. Der plötzliche Stromabriss spricht eigentlich eher dagegen.
Aber Kontakt mit der Säure dürfen die in Zukunft nicht haben!
Zu viele Eisenionen machen das gesamte Bad unbrauchbar!
Mit freundlichem Gruß,
Christoph Drube
Electronic Thingks
Oder kann es was damit zu tun haben dass sich die Halterungen für meine Kühlung (alu eloxiert)drin befinden (sehe foto in der galerie),jedoch die nicht im direktem Kontakt zum Strom stehen.
Es ist nicht optimal, weil sich das Alu natürlich mit der Zeit auflöst (sofern Du die Säure nicht nach dem Eloxieren ablässt), aber als Ursache für den Abbruch scheidet das aus.
Ob es wirklich an den Klemmen lag, muss man sehen. Der plötzliche Stromabriss spricht eigentlich eher dagegen.
Aber Kontakt mit der Säure dürfen die in Zukunft nicht haben!
Zu viele Eisenionen machen das gesamte Bad unbrauchbar!
Mit freundlichem Gruß,
Christoph Drube
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07 Dez. 2008 22:51 #7
von ELOXIERFIX
gaaaanz ruhig:)
das klappt...
es ist wirklich ne fummelei aber die teile müssen wirklich richtig fest mit dem titan oder alu draht verbunden sein.
versuche dich rannzutasten...versuche die so oft beschriebene minimallösung.
und vorallem achte darauf das keine eisenhaltigen oder sonstwelche fremden metalle beim eloxieren in der säure hängen.
ich will nicht angeben...habe aber im handumdrehen hervorragende ergebnisse erziehlt...das kann jeder...wenn er denn das forum studiert:-))
das klappt...
es ist wirklich ne fummelei aber die teile müssen wirklich richtig fest mit dem titan oder alu draht verbunden sein.
versuche dich rannzutasten...versuche die so oft beschriebene minimallösung.
und vorallem achte darauf das keine eisenhaltigen oder sonstwelche fremden metalle beim eloxieren in der säure hängen.
ich will nicht angeben...habe aber im handumdrehen hervorragende ergebnisse erziehlt...das kann jeder...wenn er denn das forum studiert:-))
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08 Dez. 2008 17:44 #9
von Christoph Drube
Hallo Lars,
Ja, exakt. Eisenionen sind sozusagen die Killerionen für eine vernünftige Schichtbildung. Schon Eisen im Promillebereich verhindert diese zuverlässig.
Meist sieht man Fremdionen dem Bad selbst bereits durch die Färbung an. Ein Bad aus Schwefelsäure muss farblos sein, ansonsten kann es zu massiven Problemen kommen.
Also: sauber arbeiten! Auch bei der Vorbehandlung alles vermeiden, was die Oberfläche mit Eisen verunreinigen könnte (z.B. Strahlen mit bereits auf Stahl verwendetem Strahlgut, Drahtbürsten usw.)!
Mit freundlichen Grüßen,
Christoph Drube
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Ja, exakt. Eisenionen sind sozusagen die Killerionen für eine vernünftige Schichtbildung. Schon Eisen im Promillebereich verhindert diese zuverlässig.
Meist sieht man Fremdionen dem Bad selbst bereits durch die Färbung an. Ein Bad aus Schwefelsäure muss farblos sein, ansonsten kann es zu massiven Problemen kommen.
Also: sauber arbeiten! Auch bei der Vorbehandlung alles vermeiden, was die Oberfläche mit Eisen verunreinigen könnte (z.B. Strahlen mit bereits auf Stahl verwendetem Strahlgut, Drahtbürsten usw.)!
Mit freundlichen Grüßen,
Christoph Drube
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09 Dez. 2008 07:32 #11
von Christoph Drube
Nein.
Wie schon gesagt: außer Aluminium selbst kann man nur noch (Rein-)Titan nehmen.
Kupfer würde sich sofort auflösen und man erhielte ein 'schönes' blaues Bad mit Kupfersulfat.
Alles, was man in der Galvanik für Überzüge verwenden kann, geht auch im Anodisierbad in Lösung. Auch Gold, Silber, Nickel und Chrom sind also nicht geeignet.
Davon abgesehen dürfte Kupfer (ähnlich wie Aluminium) auch zu weich sein, um einen dauerhaften Kontakt zu gewährleisten. Seine Federhärte ist der große Vorteil von Titan in diesem Bereich!
Mit freundlichen Grüßen,
Christoph Drube
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Wie schon gesagt: außer Aluminium selbst kann man nur noch (Rein-)Titan nehmen.
Kupfer würde sich sofort auflösen und man erhielte ein 'schönes' blaues Bad mit Kupfersulfat.
Alles, was man in der Galvanik für Überzüge verwenden kann, geht auch im Anodisierbad in Lösung. Auch Gold, Silber, Nickel und Chrom sind also nicht geeignet.
Davon abgesehen dürfte Kupfer (ähnlich wie Aluminium) auch zu weich sein, um einen dauerhaften Kontakt zu gewährleisten. Seine Federhärte ist der große Vorteil von Titan in diesem Bereich!
Mit freundlichen Grüßen,
Christoph Drube
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03 März 2009 16:45 #12
von Gast
Gast antwortete auf Der zweite Versuch wieder missglückt (Ich weiss nicht mehr weiter)
Du kannst auch Kunststoffschrauben zum klemmer nehmen... geht auch ganz gut!!
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