Noch ein kleiner Nachtrag:
Was fuer das Anomag-Verfahren gilt ist auch das Problem beim DOW17. Patentrechtlich ist alles geschuetzt. Man kann das Elekrolyt theoretisch selber ansetzen, allerdings sind die Chemikalien hoechst bedenklich (mal gelinde gesagt). Sehe ich genauso wie Christoph....Finger weg!!!
Nur rein fuer die Theorie funktioniert es wohl so (oder so aehnlich
![;-) ;-)]()
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Man kann entweder mit Gleichstrom, oder mit Wechselstrom arbeiten. Bei Wechselstrom (AC) muss man mindestens zwei Werkstuecke(WS) anodisieren, da jedes Teil fuer sich als Elektrode wirkt. Gaengiger ist das Gleichstromverfahren (DC), wobei das WS die Anode (+) und ein Edelstahltank die Kathode (-) bilden.
Der Tank muss aus Edelstahl sein, da das Elektrolyt auf 70-80 Grad aufgeheizt wird.
Bei den Stroemen variiert man zwischen 5-50 A/sqfeet bei einer Badzeit von 2-30 Minuten.
Im Gegensatz zum Eloxat wird Magnesium nicht mit Pigmenten eingefaerbt. Je nach Farbe werden unterschiedliche Spannungen beim anodisieren angelegt, z.B.:farblos-ca.40V, hellgruen 70-75V, dunkelgruen 90V........
Bis hierhin schon mal alles andere als 'Kinderquatsch mit Michael'
Jetzt ueberlege man sich, was man bei welchen Spannungen/Stroemen in ein Elekrolyt-gefuelltes Edelstahlbecken taucht. Ein falscher Kontakt, und das Magnesium faengt Feuer. Wenn du dann nicht ueber die geeigneten Mittel verfuegst, um einen Magnesiumbrand zu loeschen.......hast du richtig Spass in den Backen!!!
Aber ist ja trotzdem vielleicht mal ganz interessant zu wissen, wie's geht.....und falls jemand noch Anmerkungen und Ergaenzungen hat......immer gerne
MfG Alex
P.S.: Special Thanx to KVD-MetalFinisher